Weiterbildung Tiergestützte Dienstleistungen: Bewerbungen noch möglich10. Juni 2026 (Symbolbild) Foto: Anastasia – stock.adobe.com Im Zertifikatskurs „Tiergestützte Dienstleistungen“ der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) sind noch Plätze frei. So können sich Interessierte bis einschließlich 15. Juni 2026 für die berufsbegleitende Weiterbildung bewerben. Wer mit Tieren im pädagogischen, sozialen, medizinischen oder therapeutischen Arbeitsfeld professionell arbeiten möchte, muss sich dafür theoretische, methodische und praktische Kenntnisse aneignen. Die berufsbegleitende wissenschaftliche Weiterbildung „Tiergestützte Dienstleistungen“ an der JLU in Gießen vermittelt all diese Qualifikationen. Der nächste Zertifikatskurs startet im Oktober 2026. Die Weiterbildung ist interdisziplinär ausgerichtet und beleuchtet pädagogische, rechtliche, tiermedizinische, biologische, soziologische und philosophische Perspektiven, um ein ganzheitliches Bild im Theorie-Praxis-Transfer zu schaffen. Dabei spielt die enge Zusammenarbeit zwischen dem Fachbereich Veterinärmedizin und dem Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der JLU eine zentrale Rolle, die verschiedene Fachdisziplinen zusammenbringt. So werden beispielsweise neben den positiven Wirkfaktoren von Tieren auf Menschen auch kritische Sichtweisen auf den Einsatz von Tieren in tiergestützten Settings sowie tierschutzrelevante Aspekte einbezogen. Teilnehmer fühlen sich gerüstet für zukünftigen Aufgabenbereich In ihren Berichten heben Teilnehmende häufig positiv hervor, dass der Kurs sehr fundiert und wissenschaftlich sei, was dem Anspruch der Anbietenden entspricht, welche genau die Brücke zwischen Wissenschaft und Praxis schlagen wollen, um neueste Erkenntnisse in die Mensch-Tier-Beziehung einfließen zu lassen. Das Spektrum der Kursteilnehmer ist breit, auch gibt es keine Altersbeschränkung für die Teilnahme. Da sich tiergestützte Dienstleistungen zunehmend immer größerer Beliebtheit erfreuen, wie Studienkoordinatorin und Lehrende Dr. Katharina Ameli berichtet, hat sich auch die Bandbreite der eingesetzten Tierarten erweitert: Es reicht von Achatschnecken über Hühner und Hunde bis hin zu Alpakas, Pferden und Schafen und weit darüber hinaus. Tiergestützte Dienstleistungen eröffnen weites Berufsfeld im Gesundheitsbereich Im Kurs wechseln sich Präsenzphasen mit Online-Selbstlernphasen ab. Zusätzlich ist von den Teilnehmenden ein themenbezogenes Praktikum zu absolvieren. Nach erfolgreichem Abschluss eröffnet das Hochschulzertifikat als „Fachkraft für tiergestützte Dienstleistungen mit dem Schwerpunkt tiergestützte Pädagogik, Therapie und Fördermaßnahmen“ den Absolventen ein vielfältiges Berufsfeld im Gesundheitsbereich wie etwa in der Altenpflege, in Hospizen und in Krankenhäusern, aber auch in Bildungsinstitutionen wie Kindergärten und Schulen. Die vermittelten Inhalte und Kompetenzen bewegen sich gemäß dem Europäischen Qualifikationsrahmen auf der Masterstufe (EQR7). Der Zertifikatskurs ist von der Hessischen Lehrkräfteakademie als Fortbildung akkreditiert. Weitere Informationen: Zertifikatskurs “Tiergestützte Dienstleistungen” — Professur für Versuchstierkunde und Tierschutz
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