Welttag des Hörens: DGHNO-KHC ruft zu mehr Prävention auf28. Februar 2025 Foto: BVHI/Welttag des Hörens Die Deutsche Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie (DGHNO-KHC) ruft anlässlich des Welttags des Hörens am 3. März dazu auf, dem Thema Hören mehr Aufmerksamkeit zu schenken und das eigene Gehör zu schützen. Unter dem Motto „Mehr verstehen, mehr erleben“ sollen die Menschen für die Bedeutung eines guten Gehörs sensibilisiert und über die Möglichkeiten der Prävention, Früherkennung und Behandlung von Hörstörungen informiert werden. Hören ist mehr als nur die Aufnahme von Schallwellen. „Es ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kommunikation, unserer sozialen Interaktion und unserer Lebensqualität“, betont Prof. Timo Stöver, Präsident der Fachgesellschaft. “Ein gutes Gehör ermöglicht es uns, die Welt um uns herum in ihrer ganzen Vielfalt wahrzunehmen, von den Klängen der Natur bis hin zu den Stimmen unserer Mitmenschen.” Leider ist unser Gehör vielfältigen Gefahren und Einflüssen ausgesetzt. Lärm, Alterungsprozesse, Infektionen, Verletzungen oder auch bestimmte Medikamente können zu Hörstörungen führen. Diese können sich in unterschiedlicher Form äußern, von einer leichten Hörminderung über Tinnitus bis hin zur Taubheit. Die DGHNO empfiehlt Hörtests: Lassen Sie Ihr Gehör von einem HNO-Arzt überprüfen, wenn Sie eine Hörminderung empfinden. Ab dem 50. Lebensjahr können Hörminderungen schleichend eintreten und durch Früherkennung diagnostiziert werden. Lärmschutz: Vermeiden Sie übermäßige Lärmbelastung, sei es im Beruf oder in der Freizeit. Tragen Sie bei Bedarf Gehörschutz. Stellen Sie Kopfhörer oder Ohrhörer nicht zu laut ein. Frühe Behandlung: Bei ersten Anzeichen einer Hörminderung sollten Sie einen HNO-Arzt aufsuchen, um die Ursache abzuklären und eine geeignete Behandlung einzuleiten. Einige Hörstörungen lassen sich durch mikrochirurgische Operationen im Mittelohr, an den Gehörknöchelchen oder dem Trommelfell verbessern. Andere Hörstörungen werden erfolgreich mit konventionellen Hörgeräten behandelt. Sollten auch leistungsfähige Hörgeräte keine Besserung mehr ermöglichen, kann mit Cochlea Implantaten oft noch ein beeindruckender Erfolg erzielt werden, der Kommunikation und Lebensqualität deutlich verbessert. Im Rahmen ihrer kontinuierlichen Bemühungen um die Förderung der Hörgesundheit richtet die DGHNO zudem regelmäßig wissenschaftliche Kongresse aus, auf denen neueste Forschungsergebnisse und Behandlungsmethoden vorgestellt werden. Vom 28. – 31. Mai lädt die Fachgesellschaft zur Jahrestagung unter dem Motto „Individualisierung versus Standardisierung“ nach Frankfurt am Main ein.
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