Wenn die Waage falsch geeicht zu sein scheint3. August 2022 Das Ergebnis einer bevölkerungs-repräsentativen Forsa-Umfrage hat ergeben, dass eine deutliche Mehrheit der HundehalterInnen der Ansicht ist, ihr Hund hätte sein Normalgewicht. Doch das ist nicht so ganz realistisch: Laut bpt sind sehr viel mehr Vierbeiner zu dick. Auch Studien belegen dies. Gemäß der von einem Versicherungsunternehmen in Auftrag gegebenen Umfrage gehen 87 Prozent der befragten HundehalterInnen davon aus, dass ihr Hund keine Gewichtsprobleme hat. Nur acht Prozent halten ihren Hund für zu dick. Studien gehen jedoch von weit mehr übergewichtigen Hunden aus. Offenbar ist es für HundehalterInnen schwierig, das Gewicht ihres Tieres richtig einzuschätzen. Nach Angaben des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. (bpt) sind jedoch rund 50 Prozent der Hunde zu dick. „Ist der Hund zu schwer, kann das zum Gesundheitsproblem für das Tier werden“, sagt Dorothea Spitzer, Tierärztin der Uelzener Versicherung. „Durch starkes Übergewicht können unter anderem Arthrose, Diabetes mellitus und Herzinsuffizienz entstehen – ernsthafte Erkrankungen, unter denen der Hund leidet und die sein Leben verkürzen können.“ Damit es gar nicht erst zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen kommt, kann bei einem leicht übergewichtigen Hund etwas weniger Futter und dafür etwas mehr Bewegung schon viel bewirken. Hat der Hund jedoch starkes Übergewicht, ist ein Besuch in der Tierarztpraxis angeraten. Zum einen, um etwaige Erkrankungen des Tieres feststellen und behandeln zu können. Zum anderen, um ein Abnehmprogramm für den Vierbeiner erstellen und überprüfen zu lassen. HundehalterInnen, die sich nicht sicher sind, ob ihr Hund zu dick ist, können dies anhand einiger weniger Kriterien recht einfach überprüfen. Hat der Hund Fett am Schwanzansatz, ist die Taille von oben und von der Seite betrachtet kaum zu erkennen und/oder sind die Rippen nur schwer zu ertasten, dann sind das Anzeichen für Übergewicht. Diese Regeln gelten rasseunabhängig und können auf alle Hunde angewandt werden – egal ob Dackel, Labrador oder Mischling.
Mehr erfahren zu: "FLI: erhöhte Gefährdungslage für Geflügel- und Vogelhaltungen" FLI: erhöhte Gefährdungslage für Geflügel- und Vogelhaltungen Nach 30 Jahren ohne Ausbrüche sind im Februar 2026 erstmals wieder mehrere Fälle der Newcastle-Krankheit (ND) bei kommerziellen Geflügelbeständen und Kleinhaltungen in Deutschland festgestellt worden. Parallel kommt es zu Ausbrüchen […]
Mehr erfahren zu: "Weibliche Fledermäuse jagen in asynchronen Timeslots" Weibliche Fledermäuse jagen in asynchronen Timeslots In neu besiedelten Gebirgsregionen des italienischen Apennins wechseln sich weibliche Wasserfledermäuse bei der Jagd ab, anstatt gleichzeitig zu jagen. Diese zeitliche Aufteilung hilft den Fledermäusen, Konkurrenz zu vermeiden, wie eine […]
Mehr erfahren zu: "Stuhltransplantate von älteren Mäusen verbessern Ovarfunktion und Fruchtbarkeit jüngerer Mäuse" Stuhltransplantate von älteren Mäusen verbessern Ovarfunktion und Fruchtbarkeit jüngerer Mäuse Eine neue Studie zeigt, dass Stuhltransplantate von älteren weiblichen Mäusen die Ovarfunktion und Fruchtbarkeit junger Mäuse deutlich verbessern. Die Ergebnisse weisen auf eine direkte Verbindung zwischen dem Mikrobiom und der […]