Zwei Projekte des d-uo ausgezeichnet15. Oktober 2020 Christian Doehn, Vorstandsvositzender des d-uo, sieht in der Preisvergabe ein “starkes Signal” für die urologische Szene. Foto: Schmitz Der Verein “Deutsche Uro-Onkologen” (d-uo) hat für zwei Projekte der Versorgungsforschung den Ernst-Fürstenheim-Förderpreis der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) erhalten. Der d-uo hat den Preis für die beiden folgenden Projekte bekommen: die nicht interventionelle, prospektive Registerstudie VERSUS zur Verbesserung der Versorgungsqualität uro-onkologischer Patientendie nicht interventionelle, prospektiven Studie THUROC zur intravesikalen Instillationstherapie mit Mitomycin C beim Harnblasenkarzinom. Beide Projekte sind nach Angaben des d-uo von der Ethikkommission positiv bewertet worden. Projekt 1 ist seit Mai 2018 aktiv und wird fortlaufend ausgewertet. Erste Ergebnisse wurden auf dem diesjährigen Nordkongress sowie dem diesjährigen DGU-Kongress zur Präsentation angenommen und vorgestellt.* Projekt 2 ist seit Mai 2019 aktiv und wird 2021 erstmals einer Zwischenauswertung unterzogen. Mit dem Ernst-Fürstenheim-Preis will die DGU zukunftsweisende Modellvorhaben, Forschungsprojekte und wissenschaftliche Untersuchungen mit Schwerpunkt auf ambulante Behandlungs- und Versorgungsformen im Fachbereich Urologie in Deutschland fördern. Der Preis wird in Erinnerung an Ernst Fürstenheim verliehen, einem bedeutenden deutschen Urologen und Gründer der ersten urologischen Praxis in Berlin. Die Ausschreibung richtet sich vorrangig an niedergelassene Urologinnen und Urologen sowie deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Einzelne oder Gruppe von Urologinnen und Urologen, die Mitglieder der DGU sind, können sich mit einem wissenschaftlichen Projekt bewerben, das als Präsentation auf der aktuellen, spätestens nächsten Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Urologie vorgestellt wird. Kriterien für die Preisvergabe sind insbesondere die wissenschaftliche Originalität der Fragestellung, eine sehr gute methodische Qualität sowie eine hohe Relevanz für die Umsetzung in die ambulante Patientenversorgung. Es sollte für das Forschungsvorhaben, sofern erforderlich, bereits ein positives Ethikvotum vorliegen. Der Preis ist mit einem Fördergeld von 20.000 Euro dotiert. Verliehen wurde der Ernst-Fürstenheim-Förderpreis im Rahmen des virtuellen DGU-Kongresses Ende September. “Damit sendet die DGU auch ein starkes Signal in die gesamte urologische Szene und macht gleichzeitig eindeutig klar, dass und wie sie die Arbeit von d-uo und seinen Mitgliedern wertschätzt”, kommentierte der Vorstandsvorsitzende des d-uo, Prof. Christian Doehn vom Urologikum Lübeck die Preisvergabe gegenüber den Urologischen Nachrichten. (ms) * Beiträge mit Daten zur Erstdiagonse des Prostatakarzinoms beziehungsweise des Urothelkarzinoms wurden/werden von Autoren des d-uo in der September-/Oktoberausgabe der Urologischen Nachrichten veröffentlicht.
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