Aktuelle Leitlinie zu BPH-bedingten Symptomen des unteren Harntrakts13. Mai 2026 Benigne Prostata-Hyperplasie (Symbolbild). Grafik: freshidea – stock.adobe.com Die American Urological Association (AUA) hat eine aktualisierte Leitlinie zum Management von Symptomen des unteren Harntrakts (LUTS) bei benigner Prostatahyperplasie (BPH) herausgegeben. Die Leitlinie bietet aktualisierte, evidenzbasierte Empfehlungen, um Urologen bei der Diagnostik und Behandlung von Männern mit Harnwegssymptomen infolge einer Prostatavergrößerung zu unterstützen. Die aktualisierte Leitlinie umfasst 62 Empfehlungen und spiegelt neu verfügbare klinische Evidenz, weiterentwickelte medikamentöse Therapien sowie Fortschritte bei minimalinvasiven und chirurgischen Behandlungsoptionen wider. Sie legt besonderen Wert auf die gemeinsame Entscheidungsfindung von Arzt und Patient und eine individualisierte Versorgung. Dabei trägt sie der Tatsache Rechnung, dass Harnwegssymptome auf einer Vielzahl von Faktoren beruhen können, die über eine bloße Prostatavergrößerung hinausgehen. Die Leitlinie enthält Informationen zu folgenden Themen: Diagnostik von LUTS/BPH Medikamentöses Management von LUTS/BPH Interventionelles/chirurgisches Management von LUTS/BPH Die vollständige Leitlinie ist ab sofort unter AUANet.org/2026BPHGuideline abrufbar. „Symptome des unteren Harntrakts im Zusammenhang mit einer benignen Prostatahyperplasie können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen; ihr Management erfordert eine sorgfältige, evidenzbasierte Versorgung“, sagte Dr. Ramy Goueli, Vorsitzender der Leitliniengruppe. „Diese aktualisierte Leitlinie stellt klinisch tätigen Ärzten klare, praxisorientierte Empfehlungen zur Verfügung, um sicherzustellen, dass die Patienten auf der Grundlage der besten verfügbaren Evidenz die jeweils angemessenste Diagnostik und Behandlung erhalten.“ (ms/BIERMANN) Das könnte Sie auch interessieren: Weniger Reoperationen nach HoLEP als nach transurethraler Resektion Urodynamik bei Männern mit unkomplizierten LUTS unnötig
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