BVOU startet Kampagne zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz20. Mai 2026 Kampagnen-Plakatmotive für das Wartezimmer (Quelle: BVOU) Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) übt Kritik an der geplanten Gesetzesreform und wendet sich gegen die drohenden Verluste für niedergelassene Orthopäden und Unfallchirurgen und deren Folgen. Je nach KV-Bezirk und Patientenanteil in offener Sprechstunde und Hausarzt-Terminvermittlung drohe eine Kürzung der Vergütung von fünf bis 15 Prozent, so der BVOU. Hinzu komme die Budgetierung der ambulanten Operationen. Tausend Patientenbehandlungen weniger pro Jahr Der BVOU verweist dabei auf die Berechnungen der KBV, wonach bei Orthopäden und Unfallchirurgen zwischen drei bis fünf Millionen Behandlungen wegfallen könnten. Für jeden Facharzt wären dies ca. 200 Patienten weniger im Quartal und ca. 1000 Patientenbehandlungen weniger pro Jahr. Proteste von Ärzten und Patienten erhofft Dies bedeutet dem BVOU zufolge längere Wartezeiten für Patienten sowie weniger Spielraum bei ambulanten Operationen sowie keine Luft für Investitionen und aufwendige Therapien für die Ärzte. „Dagegen müssen wir uns positionieren – und nehmen unsere Patienten gleich mit“, begründet der BVOU seine Kampagne. „Wir laden alle Orthopäden und Unfallchirurgen ein, sich an unserer Protestaktion zu beteiligen und die Patienten über die Auswirkungen des Gesetzes zu informieren.“ (Kampagne auf www.bvou.net). Neben der Online-Kampagne wurden zudem Plakate für die Wartezimmer entworfen. Patienten könnten sich somit noch im Wartezimmer mit dem Handy an ihre Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis zu wenden. Auch interessant:GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz: Kürzungen von bis zu 68.000 Euro pro Arzt im Jahr
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