CPAP-Therapie: Keine negativen Auswirkungen auf das respiratorische System11. Juni 2024 Foto: sunakri/stock.adobe.com Eine umfassende Bewertung der CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) zur Behandlung der Obstruktiven Schlafapnoe (OSA) konnte zeigen, dass sich die CPAP-Therapie nicht negativ auf das respiratorische System auswirkt. Anhand eines Computermodells, das die gesamten Atemwege abbildet, haben Forschende der University of Technology Sydney (UTS) die Sicherheit der CPAP-Therapie bestätigt. Ihre Analyse konnte Bedenken hinsichtlich einer möglichen Schädigung des Lungengewebes durch hohen Druck oder turbulente Luftströme ausräumen. „Im Gegensatz zu früheren Studien, die sich in erster Linie auf die Nasenhöhle oder bestimmte Abschnitte des Atmungssystems konzentrierten, haben wir in unserer Studie fortschrittliche Computational Fluid Dynamics eingesetzt, um zu verstehen, wie sich die CPAP-Therapie auf verschiedene Teile des respiratorischen Systems auswirkt – von der Nase bis hinunter zu den kleinsten Atemwegen in der Lunge,“ erklärte der leitende Wissenschaftler der Studie, Dr. Suvash Saha. Ihm zufolge geben die Ergebnisse die Gewissheit, dass die CPAP-Therapie zwar den Druck in den Atemwegen erhöht, sich jedoch nicht nachteilig auf die Geschwindigkeit des Luftstroms auswirkt oder schädliche Scherkräfte auf das Lungengewebe ausübt. „Unsere Studie trägt dazu bei, Zweifel an der Sicherheit der CPAP-Therapie auszuräumen, indem sie verschiedene Parameter wie Atemwegsdruck, Strömungsgeschwindigkeit und Scherbelastung systematisch analysiert“, so Saha weiter. Dies trage zu einem besseren Verständnis dafür bei, wie die CPAP-Therapie die Atemwege unterstützt, ohne zusätzliche Belastungen oder Schäden zu verursachen. „Um die detaillierten Auswirkungen der CPAP-Therapie zu wissen, liefert Erkenntnisse, die zur Optimierung der Behandlungsstrategien bei obstruktiver Schlafapnoe beitragen könnten“, sagte Saha. Das nütze ihrer Ansicht nach insbesondere Ärzten, die die Vorteile der Atemwegsstabilität durch CPAP mit dem Komfort und der Sicherheit ihrer Patienten in Einklang bringen wollten. „Interessanterweise unterstützt die Forschung inzwischen den Einsatz von CPAP als einfache und sichere Methode zur Verbesserung des Lungenwachstums und der Atmung bei Frühgeborenen. Unsere Ergebnisse könnten diese Anwendung der Technologie ebenfalls unterstützen,“ so Saha.
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