Darmkeim-Infektionen in Kinderklinik: Frühchen gestorben24. August 2026 Premature babies are kept under neonatal care until they reach full term. Auf einer Intensivstation für Neugeborene ist ein frühgeborenes Kind gestorben, ein weiteres ist erkrankt. Inzwischen konnte die Klinik einen Darmkeim als mögliche Quelle ausmachen und stoppte die Neuaufnahmen. Auf der Neugeborenen-Intensivstation der Paderborner St. Louise Kinderklinik ist ein Frühchen nach einer Infektion mit einem Darmbakterium gestorben. Insgesamt sei inzwischen bei vier Kindern ein Enterobacter-Bakterium nachgewiesen worden, teilten die St. Vincenz Kliniken mit, zu denen die Frauen- und Kinderklinik gehört. Wegen der Häufung habe man Neuaufnahmen vorsorglich ausgesetzt. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Zwei Frühchen erlitten laut Klinikangaben eine schwere Sepsis. Das eine sei trotz intensivmedizinischer Behandlung bereits am Dienstag (18. August) gestorben, sagte eine Sprecherin auf Anfrage. Der am Freitagabend (21. August) noch sehr kritische Zustand des anderen Kindes habe sich bis Sonntagmorgen weiter stabilisiert. Erst am Donnerstag (20. August) hätten die Befunde zu den Darmkeiminfektionen vorgelegen. Die beiden anderen Kinder, bei denen der Krankheitserreger nachgewiesen worden war, zeigten weiterhin keine Krankheitssymptome. Enterobacter: Infektionen gefährlich für geschwächte Patienten Bakterien der Gattung Enterobacter gehören laut Bundesamt für Risikobewertung zur normalen Darmflora, einige Spezies können aber beim Menschen Infektionen auslösen. Manche wurden in den letzten Jahren als wichtige Ursache für Krankenhausinfektionen identifiziert. Gefährdet seien vor allem immungeschwächte, erkrankte oder aus anderen Gründen empfindliche Personen. Bei dem bislang nachgewiesenen Erreger handelt es sich laut Klinik nicht um ein multiresistentes Bakterium. Die Klinik weitete nach der Häufung des Darmbakteriums ihre Hygiene- und Schutzmaßnahmen „deutlich aus“, wie es in einer Mitteilung hieß. Außerdem werden nur noch Notfälle aufgenommen. Parallel werde umfangreich nach möglichen Quellen und Übertragungswegen gesucht, hieß es in der Mitteilung. Das zuständige Gesundheitsamt sei eingebunden.
Mehr erfahren zu: "Zucker in der frühen Entwicklung könnte das spätere Demenzrisiko beeinflussen" Zucker in der frühen Entwicklung könnte das spätere Demenzrisiko beeinflussen Ein geringerer Konsum von Zucker während der Schwangerschaft sowie in den ersten ein bis zwei Lebensjahren könnte mit einem niedrigeren Demenzrisiko und einem späteren Krankheitsbeginn verbunden sein. Darauf weist eine […]
Mehr erfahren zu: "G-BA beschließt U-Untersuchung für Neun- bis Zehnjährige" G-BA beschließt U-Untersuchung für Neun- bis Zehnjährige Neun- bis Zehnjährige sollen künftig eine neue Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt erhalten. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Im Fokus der U10 stehen insbesondere ein mögliches Übergewicht, die körperliche Aktivität, […]
Mehr erfahren zu: "Was bewirken Antihistaminika bei Atopischer Dermatitis?" Was bewirken Antihistaminika bei Atopischer Dermatitis? Orale Antihistaminika haben bei Atopischer Dermatitis nur einen begrenzten Nutzen. Ältere Wirkstoffe der ersten Generation können zudem kognitive Beeinträchtigungen verursachen.