G-BA beschließt U-Untersuchung für Neun- bis Zehnjährige24. August 2026 Für Neun- bis Zehnjährige soll es künftig eine neue Vorsorgeuntersuchung geben. (Foto: © alfa27 – stock.adobe.com) Neun- bis Zehnjährige sollen künftig eine neue Vorsorgeuntersuchung beim Kinderarzt erhalten. Das hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) beschlossen. Im Fokus der U10 stehen insbesondere ein mögliches Übergewicht, die körperliche Aktivität, die Bildschirmzeit und psychische Auffälligkeiten. „Speziell für Kinder im Alter zwischen neun und zehn Jahren weisen Studienergebnisse auf besondere Risiken hin“, begründete G-BA-Mitglied Bernhard van Treeck die Entscheidung. Zu viel Handyzeit etwa könne zu Sprachentwicklungs- und Konzentrationsstörungen führen. Bewegungsmangel könne Übergewicht begünstigen. Die U10 ermögliche, zu untersuchen, ob sich das Kind altersgerecht entwickele oder es Hinweise auf Erkrankungen beziehungsweise besondere Risiken gebe. Auch eine Impfberatung steht laut G-BA auf dem Plan, vor allem um die Quoten der HPV-Impfung (Humane Papillomviren) zu erhöhen. Bis zur Umsetzung dauert es noch Der G-BA-Beschuss wird nun dem Bundesgesundheitsministerium vorgelegt. Gibt es keine Einwände, wird er im Bundesanzeiger veröffentlicht und tritt dadurch in Kraft. Danach wird innerhalb von sechs Monaten festgelegt, wie viel Geld Ärztinnen und Ärzte für die Untersuchung bekommen. Erst dann kann die U10 als Kassenleistung angeboten werden.
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