DGOU kooperiert mit der der Lernplattform AMBOSS1. August 2019 © glisic_albina, AdobeStock Seit Mitte Juli kann die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ über das digitale Nachschlagewerk AMBOSS abgerufen werden. Ziel ist es Ärztinnen und Ärzten im Alltag einen schnellen Zugang zu relevanten Imformationen zu bieten. Weitere Leitlinien sollen folgen, so die Lernplattform. Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) in Zusammenarbeit mit 13 weiteren medizinischen Fachgesellschaften sowie Berufsverbänden und Patientenvertretern entstanden. Die neue Kooperation mit AMBOSS umfasst laut diesem die Veröffentlichung der Leitlinie auf dem Onlineportal und über die App. Sie ermögliche Ärztinnen und Ärzten Zugriff auf alle darin enthaltenen Empfehlungen, kontextsensitiv mit rund 100 relevanten AMBOSS-Kapiteln verknüpft, sowie auf die Langversion, ergänzt um weiterführende Links zu über 200 Original-Quellen. Rückenschmerzen zählen in Deutschland zu den häufigsten Gründen für Arbeitsunfähigkeit und medizinische Rehabilitationsmaßnahmen. Entsprechend oft müssen sie von Ärztinnen und Ärzten behandelt werden. Abhängig davon, ob Rückenschmerzen spezifisch oder nicht spezifisch sind, schließen sich unterschiedliche diagnostische und therapeutische Schritte an. „Wenn man bedenkt, dass 85 Prozent der Deutschen mindestens einmal im Leben Kreuzschmerzen erleiden, sollte jeder Arzt diese Leitlinie griffbereit haben“, sagt Emrah Hircin, der als Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie die Redaktion für den Arzt-AMBOSS leitet. „Bei uns steht sie nun jederzeit allen Fachrichtungen zur Verfügung.“ In den kommenden Monaten wird die AMBOSS-Redaktion weitere Leitlinien der DGOU in ihrem digitalen Nachschlagewerk einbetten, kündigte diese an. Die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ lässt sich hier aufrufen.
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