DGOU startet 2018 mit neuer Vorstandsspitze11. Januar 2018 Werner E. Siebert, Joachim Windolf und Bernd Kladny (v.l., Fotos: © Intercongress) Mit dem 1. Januar ist Prof. Werner Siebert Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Er ist Ärztlicher Direktor der Vitos Orthopädische Klinik Kassel gGmbH. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft übernimmt Prof. Joachim Windolf. Er leitet als Direktor die Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf. Prof. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach, wird neuer Generalsekretär. Prof. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital der Universität Köln wird den Vorstand der DGOU als stellvertretender Generalsekretär verstärken. Die DGOU-Mitgliederversammlung wählte Siebert und Windolf im Oktober 2017 für die Amtszeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 an die Spitze der Fachgesellschaft. Beide übernehmen 2018 zudem die Präsidentschaft ihrer Muttergesellschaften: Siebert ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), Windolf ist Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Kladny, seit zwei Jahren stellvertretender Generalsekretär der DGOU, übergibt dieses Amt nun an Pennig und wird Generalsekretär der DGOU. Darüber hinaus bleibt er Generalsekretär der DGOOC. Pennig übernimmt zusätzlich das Amt des Generalsekretärs der DGU von Prof. Reinhard Hoffmann, der aus dem Vorstand ausscheidet. Als Präsidenten der DGU und der DGOOC sind Siebert und Windolf auch Kongresspräsidenten des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), gemeinsam mit dem Kongresspräsidenten des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU), Dr. Gerd Rauch. Mit mehr als 10.600 Besuchern ist der DKOU der europaweit größte Kongress auf seinem Gebiet. 2018 findet er vom 23. bis zum 26. Oktober 2018 in Berlin statt. Schwerpunktthemen sind Digitalisierung in O und U, Implantatassoziierte Infektionen, Endoprothetik und Revisionsendoprothetik, Frakturen und Gelenkverletzungen, Hand und Handgelenk, Wirbelsäule, Arthroskopische Chirurgie, Sportmedizin und Rehabilitation. Das Motto des DKOU 2018 lautet „Wir sind O & U“. Es verdeutlicht, dass das ehemals getrennte Fach Orthopädie und Unfallchirurgie vertrauensvoll zusammengewachsen ist. Denn 2018 ist auch ein Jubiläumsjahr, in dem die DGOU ihr 10-jähriges Bestehen feiert. Als Gastland haben die Kongresspräsidenten dieses Jahr Großbritannien eingeladen: „Wir sind gespannt auf den wissenschaftlichen und fachlichen Austausch über Grenzen hinweg. Von unseren britischen Kollegen erhoffen wir uns viele Impulse“, sagt Siebert. „Unser Anspruch liegt in der fachlichen Breite und gleichzeitig auch in der professionellen Spezialisierung – dafür ziehen wir in O und U gemeinsam an einem Strang“, unterstreicht Windolf das Kongressmotto. Die Arbeit der beiden neuen DGOU-Präsidenten Siebert und Windolf wird unterstützt durch den Geschäftsführenden Vorstand und den Gesamtvorstand sowie 20 weiteren Gremien.
Mehr erfahren zu: "BVOU zur neuen AU-Regelung: „Bürokratie schlägt Bandscheibenvorfall“" BVOU zur neuen AU-Regelung: „Bürokratie schlägt Bandscheibenvorfall“ Der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie schlägt Alarm: Die geplante Reform der Koalition zur AU-Regelung drohe die orthopädischen und unfallchirurgischen Praxen in Deutschland endgültig zu blockieren. Akutpatienten würden die „Termine […]
Mehr erfahren zu: "Calor-Liste: Mehr Therapiesicherheit bei Hitze" Calor-Liste: Mehr Therapiesicherheit bei Hitze Hitze ist mit erheblichen Gesundheitsrisiken verbunden. Diese können durch bestimmte Medikamente zusätzlich verstärkt werden. Wissenschaftler des Forschungsprojektes ADAPT-HEAT haben daher eine Übersicht über hitzerelevante Medikamente sowie Hinweise zur sicheren Einnahme […]
Mehr erfahren zu: "Reformpaket führt zu Millionen unnötiger Arztbesuche und verschärft Terminknappheit" Reformpaket führt zu Millionen unnötiger Arztbesuche und verschärft Terminknappheit Die Ärzteschaft kritisiert die am 2. Juli vorgestellten Pläne der Koalition einer verpflichtenden Krankschreibung ab dem ersten Krankheitstag sowie dem Wegfall der telefonischen Krankschreibung.