EAU-Stipendium zu innovativer Datenverarbeitung in der Uroonkologie10. Dezember 2021 Neue Techniken wie Deep Learning können genutzt werden, um zu neuer medizinisch-wissenschaftlicher Erkenntnis zu gelangen. Grafik: ©WrightStudio – stock.adobe.com Die European Association of Urology (EAU) hat ein neues Stipendium aufgelegt: Gefördert werden Wissenschaftler, die mithilfe innovativer Methoden wie Künstlicher Intelligenz (KI) Forschung in der Therapie urogenitaler Krebserkrankungen betreiben wollen. Wie können Daten aus der praktischen Anwendung von Therapien (“Real World Data”), KI und Anwendungen wie Deep Learning das Wissen auf dem Gebiet der Uroonkologie mehren und Therapielücken füllen? Um Forschung auf diesem Gebiet zu fördern, hat das European Urological Scholarship Program der EAU ich mit den EAU-Sektionen für Uro-Onkologie, urologische Forschung und der EAU-Forschungsstiftung (EAU-RF) zusammengetan und das Stipendium entwickelt. Dieses soll sich darauf konzentrieren, welchen Einfluss der Einsatz neuer Techniken bei der Datensammlung, Datenharmonisierung, -analyse und -visualisierung auf Forschung und Lehre im Bereich der Uroonkologie hat. Bewerben können sich Urologen oder Urologen in Ausbildung, wenn sie unter 40 Jahre alt und Mitglied der EAU sind. Voraussetzung ist die Anbindung an ein geeignetes Gastinstitut. Der Stipendiat erhält ein Stipendium in Höhe von 45.000 Euro. Die Dauer des Stipendiums beträgt ein Jahr. Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2022. (ms)
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