Faktoren, die die Überlebensraten bei Bauchspeicheldrüsenkrebs beeinflussen28. November 2025 Abbildung: © Anastasiia Havelia/stock.adobe.com Eine Analyse zu den Trends, die den Anstieg der Fünf-Jahres-Überlebensrate bei Pankreaskarzinomen (PaC) in den vergangenen zehn Jahren beeinflusst haben, bestätigt, dass die Fünf-Jahres-Gesamtüberlebensrate von zwölf Prozent insbesondere auf eine verbesserte Überlebensrate bei Patienten mit lokalisierter Erkrankung zurückzuführen ist. Da jedoch nur 14 Prozent der Patienten in diesem Krankheitsstadium diagnostiziert werden, bleibt die Überlebensrate für die meisten Betroffenen unverändert. Für ihre Analyse hatten die Experten die Überlebensdaten für PaC anhand der neuesten Daten aus dem SEER-Programm (Surveillance, Epidemiology, and End Results) nach Stadium, Alter und Ethnizität analysiert. Die Stadienverteilung und die Überlebensraten wurden kombiniert, um den Beitrag jedes Stadiums zum Gesamtüberleben zu bewerten. Diese Daten aus dem SEER-17-Register zeigen eine Fünf-Jahres-Gesamtüberlebensrate bei PaC von zwölf Prozent, wobei die Raten je nach Stadium und Altersgruppe erheblich variieren. Die Fünf-Jahres-Gesamtüberlebensrate stieg von sechs Prozent bei Patienten, die 2004 diagnostiziert wurden, auf zwölf Prozent bei Patienten, bei denen die Erkrankung im Jahr 2015 festgestellt wurde – unabhängig vom Stadium zum Zeitpunkt der Diagnose. Im gleichen Zeitraum sank die Inzidenzrate für Fernmetastasen von 60 auf 53 Prozent. Die Fünf-Jahres-Gesamtüberlebensrate stieg jedoch nur von zwei auf drei Prozent, was auf minimale therapeutische Fortschritte bei den Behandlungsergebnissen für Personen hindeutet, bei denen zum Zeitpunkt der Diagnose schon Fernmetastasen nachgewiesen worden waren. Im Gegensatz dazu stieg die Fünf-Jahres-Überlebensrate für lokalisierte Erkrankungen von 24 auf 46 Prozent, während die Stadienverteilung im gleichen Zeitraum nur geringfügig von elf auf 14 Prozent anstieg. Die Überlebensraten für Fernmetastasen nach vier, drei und zwei Jahren stiegen nicht an, jedoch wuchs die Ein-Jahres-Überlebensrate von 14 auf 22 Prozent. Diese Trends deuten auf Fortschritte bei den kurzfristigen Ergebnissen hin, was mit der Verfügbarkeit neuer, von der US Food and Drug Administration zugelassener Therapien für die fortgeschrittene oder metastasierte Erkrankung mit einer medianen Gesamtüberlebens-Zeit von unter einem Jahr übereinstimmt. Diese Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit weiterer Forschung zu Variablen, die die Fünf-Jahres-Gesamtüberlebensrate beeinflussen. (bi)
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