Finanzielle Unterstützung für gemeindepsychiatrische Strukturen18. August 2020 Foto: ©Stockfotos-MG – stock.adobe.com Im Rahmen der Corona-Pandemie unterstützt das Land NRW gemeindepsychiatrische Strukturen mit rund 650.000 Euro. Mit rund 650.000 Euro unterstützt das Land im Rahmen eines Förderprogramms gemeindepsychiatrische Strukturen bei der Versorgung von psychisch belasteten Menschen im Rahmen der Corona-Pandemie. Landesweit wird die Arbeit von 45 gemeindepsychiatrischen Leistungserbringern wie beispielsweise Gesundheitsämter, Sozialpsychiatrische Zentren oder Kontakt- und Beratungsstellen kurzfristig finanziell unterstützt. „Die Corona-Pandemie hat praktisch alle Lebensbereiche des gesellschaftlichen Lebens verändert. Viele Menschen sind verunsichert und haben Sorgen oder Ängste, die sie psychisch sehr belasten. An der Stelle leisten die vielfältigen psychosozialen Unterstützungsangebote vor Ort eine gute und wichtige Arbeit. Sie helfen Menschen, die sich nicht mehr anders zu helfen wissen und die auf eine professionelle Unterstützung angewiesen sind”, erklärte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Das Land unterstützt dabei beispielsweise Einrichtungen, die ihr Angebot durch Telefon- und Videoberatung flexibilisieren oder ein Krisen- und Sorgentelefon einrichten wollen. Darüber hinaus wird auch die vermehrte aufsuchende Arbeit, aber auch die Finanzierung von Hilfsmitteln wie Plexiglastrennwänden oder Desinfektionsmittel unterstützt. „Im Rahmen einer Bedarfsabfrage wurde uns signalisiert, dass im Bereich der gemeindepsychiatrischen Strukturen ein tatsächlicher Bedarf herrscht. Daher haben wir das Förderprogramm ins Leben gerufen, das auf großen Anklang gestoßen ist. Im Zuge dessen haben wir das Fördervolumen noch einmal erhöht, damit möglichst viele Einrichtungen im Land eine Fördermöglichkeit erhalten“, sagte Minister Laumann weiter.
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