Gentechnische Veränderungen nachweisen13. März 2023 Logo: © mcmurryjulie – pixabay.com Vom 14. bis 16. März 2023 findet vor Ort in Berlin und digital die „International Conference on GMO Analysis and New Genomic Techniques“ statt. Bei der dreitägigen Veranstaltung treffen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus fünf Kontinenten zusammen, um sich über Forschungsprojekte und -ergebnisse zum Thema Nachweis und Identifizierung gentechnischer Veränderungen auszutauschen. Im Mittelpunkt stehen Lebens- und Futtermittel sowie Saatgut. Veranstaltende Einrichtungen sind neben dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das Julius Kühn-Institut (JKI) sowie das Joint Research Centre der EU-Kommission (EU-JRC) und das Sekretariat des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Secretariat of the Convention on Biological Diversity [SCBD]) der Vereinten Nationen. Verfahren wurden in vergangenen Jahren technisch immer weiter verfeinert Die Konferenz bietet Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ein Forum zum Austausch über den Stand und die Herausforderungen bei der Rückverfolgbarkeit, dem Nachweis und der Identifizierung von gentechnischen Veränderungen. Ein Schwerpunkt liegt auf den sich schnell entwickelnden DNA-basierten Nachweismethoden. Die Konferenz wird zum Wissenstransfer und zum Kapazitätsaufbau für Fachleute und Laboratorien beitragen, die mit dem Nachweis und der Identifizierung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) befasst sind und dient als Plattform für die nationale und internationale Vernetzung. Die Verfahren, gentechnische Veränderungen in Produkten nachzuweisen und einem gentechnisch veränderten Organismus (GVO) zuzuordnen, wurden in den letzten Jahren wissenschaftlich und technisch immer weiter verfeinert. Dazu gehören nicht nur Entwicklungen wie das Next-Generation Sequencing (NGS), sondern auch andere Ansätze, um die analytischen Herausforderungen zu bewältigen, die sich aus der Anwendung neuer genomischer Techniken, wie der Genschere CRISPR/Cas, ergeben. Diese neuen Entwicklungen und Trends erfordern einen regelmäßigeren wissenschaftlichen Austausch zu GVO-Nachweisverfahren innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Über das BfR: Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist eine wissenschaftlich unabhängige Einrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). Es berät die Bundesregierung und die Bundesländer zu Fragen der Lebensmittel-, Chemikalien- und Produktsicherheit. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen.
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