HDZ NRW: Präzise und schnelle Herzdiagnostik mit neuem SPECT/CT19. März 2026 Institutsdirektor Thorsten Derlin und Pia Kaschube, stellv. MTR-Leitung, stellen das neue SPECT/CT vor. (Foto: ©Finn Lehrke/HDZ NRW) Am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW) in Bad Oeynhausen ist seit Anfang des Jahres eine zweite SPECT/CT-Anlage in Betrieb. SPECT/CT ermöglicht die Beurteilung der Myokarddurchblutung, den Nachweis von Narbengewebe nach Infarkten sowie die Einschätzung entzündlicher Prozesse des Herzmuskels. Die Kombination aus nuklearmedizinischer Untersuchung und CT liefert dabei sowohl funktionelle als auch strukturelle Informationen in einer Bildgebung. Auch Aussagen zu Koronarkalk sind möglich. Neben der Nuklearkardiologie wird das bildgebende Verfahren zudem bei Fragestellungen zu Lunge, Skelett oder Nebenschilddrüsen eingesetzt. Neues SPECT/CT verkürzt Wartezeiten und Untersuchungsdauer Das neue SPECT/CT wurde am Institut für Radiologie, Nuklearmedizin und molekulare Bildgebung unter der Leitung von Prof. Dr. Thorsten Derlin in Betrieb genommen. Nach Angaben des Zentrums können mit der zusätzlichen Anlage sowohl Wartezeiten als auch Untersuchungsdauer reduziert werden. Zudem erweitert sich damit das diagnostische Spektrum, etwa für hochauflösende Untersuchungen im Skelettbereich. Die diagnostischen Möglichkeiten sollen sowohl stationären als auch ambulanten Patientinnen und Patienten zugutekommen. Für die Installation der zusätzlichen Anlage wurden laut HDZ NRW räumliche Anpassungen vorgenommen. Die Investitionskosten lagen bei rund 800.000 Euro. Eigenen Angaben zufolge werden am HDZ NRW mehr als 2000 Myokardszintigraphien jährlich durchgeführt.
Mehr erfahren zu: "Soziale Lage prägt Herzgesundheit: Herzinsuffizienz in Deutschland ungleich verteilt" Soziale Lage prägt Herzgesundheit: Herzinsuffizienz in Deutschland ungleich verteilt Mehr als drei Millionen Menschen waren im Jahr 2024 bundesweit von einer Herzinsuffizienz betroffen – mit deutlichen sozioökonomischen Unterschieden. Das zeigt der aktuelle „Gesundheitsatlas Deutschland“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK […]
Mehr erfahren zu: "Künstliche Intelligenz, Strukturreform und Gendermedizin: Kardiologische Versorgung im Wandel" Künstliche Intelligenz, Strukturreform und Gendermedizin: Kardiologische Versorgung im Wandel Die großen gesellschaftlichen Themen Künstliche Intelligenz, Strukturwandel und Genderunterschiede bewegen aktuell auch die Kardiologie. Wie sie das Fachgebiet künftig beeinflussen werden, war Thema auf einer Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für […]
Mehr erfahren zu: "Inzwischen 633.000 Eintragungen im Organspende-Register" Inzwischen 633.000 Eintragungen im Organspende-Register Im zentralen Online-Register für Organspenden haben mittlerweile knapp 633.000 Menschen eine Erklärung zu ihrer eigenen Spendebereitschaft hinterlegt.