Interdisziplinäre Zusammenarbeit am HDZ NRW Bad Oeynhausen gewürdigt29. Oktober 2020 Filmszene aus 2019 zur interdisziplinären Zusammenarbeit: Prof. Volker Rudolph (l.) und Prof. Diethelm Tschöpe. Foto: © HDZ NRW Die enge Zusammenarbeit der Diabetologie und Kardiologie am Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen (Ruhr-Universität Bochum), findet internationale Anerkennung. Das belegen die jüngsten Umfragen zu den besten klinischen Versorgungseinrichtungen in Deutschland und weltweit. Die amerikanische Diabetes-Gesellschaft (American Diabetes Association, ADA) hatte das Herz- und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, eingeladen, sein klinisches Versorgungskonzept auf ihrer Jahrestagung Ende 2019 in San Francisco vorzustellen. „Vom Stoffwechselversagen zum Herzversagen“ hieß der auf YouTube präsentierte Film, in dem die verantwortlichen Klinikdirektoren am HDZ NRW das prognostische Schicksal ihrer Patienten von einer gut funktionierenden Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen deutlich machen. Beispielhaft wurde im Film eine Patientin mit Diabetes mellitus, koronarer Herzkrankheit und Herzinsuffizienz vorgestellt.Dass das Versorgungskonzept am HDZ NRW eine Vorbildfunktion hat, belegen aktuelle Spitzen-Rankings und Klinikbewertungen, wie sie deutschlandweit jährlich mit der Focus-Liste und international in der aktuellen Newsweek-Liste der weltweit besten Kliniken vorgestellt werden. Das Bad Oeynhausener Diabeteszentrum erscheint im internationalen Ranking auf Platz 14 (Endokrinologie). Die Kardiologie des HDZ NRW wird mit Platz 19 unter den 20 weltweit besten Kliniken eingeordnet.„Wir sehen darin eine Bestätigung für unsere Überzeugung, dass im Sinne einer Präzisionsmedizin jeder einzelne Patient individuell nach seinen Bedürfnissen und unter Einbeziehung aller beteiligten Fachrichtungen von medizinischen und therapeutischen Innovationen profitieren sollte“, kommentiert Prof. Diethelm Tschöpe, Direktor des Diabeteszentrums im HDZ NRW die Bewertungen. Prof. Volker Rudolph, Direktor der Klinik für Allgemeine und Interventionelle Kardiologie und Angiologie, ergänzt: „Die Versorgungsstrukturen am HDZ NRW entsprechen bereits jetzt den von der Amerikanischen Herz-Gesellschaft (American Heart Association, AHA) aktuell formulierten Forderungen zur Implementierung neuer Therapien, insbesondere mit antidiabetisch wirksamen Substanzen, die präventiv in der Behandlung herz- und nierenkranker Patienten vor allem bei Diabetikern eingesetzt werden.“ADA-Film“Heart and Diabetes Centre NRW – From metabolic to hemodynamic failure” https://www.youtube.com/watch?v=rLnrY8Fegr8AHA-PositionspapierRangaswami J, Bhalla V, de Boer IH, Staruschenko A, Sharp JA, Singh RR, Lo KB, Tuttle K, Vaduganathan M, Ventura H, McCullough PA; American Heart Association Council on the Kidney in Cardiovascular Disease; Council on Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology; Council on Cardiovascular and Stroke Nursing; Council on Clinical Cardiology; and Council on Lifestyle and Cardiometabolic Health: Cardiorenal protection with the newer antidiabetic agents in patients with diabetes and chronic kidney disease: a scientific statement from the American Heart Association. Circulation 2020 Sep 28: CIR0000000000000920 (epub ahead of print). https://doi.org/10.1161/CIR.0000000000000920
Mehr erfahren zu: "Kardiovaskuläres Risiko bei Adipositas: Blutdruck und Cholesterin nähern sich im Alter Normalgewichtigen an" Kardiovaskuläres Risiko bei Adipositas: Blutdruck und Cholesterin nähern sich im Alter Normalgewichtigen an Bei Menschen mit Adipositas über 40 Jahren unterscheiden sich Blutdruck- und Cholesterinwerte in mehreren wohlhabenden Ländern heute deutlich weniger von denen normalgewichtiger Personen als noch vor 30 Jahren. Die entsprechende […]
Mehr erfahren zu: "DANK: „Zuckersteuer nicht auf die lange Bank schieben“" DANK: „Zuckersteuer nicht auf die lange Bank schieben“ Vor der zweiten und dritten Lesung sowie der Debatte im Deutschen Bundestag zum GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz (GKV-BStabG) in dieser Woche mahnt die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), das Gesetz zur Einführung einer […]
Mehr erfahren zu: "Mechanismus für Statin-assoziierte Muskelbeschwerden entdeckt" Mechanismus für Statin-assoziierte Muskelbeschwerden entdeckt Warum verursachen Statine Muskelbeschwerden? Eine neue Studie aus Kanada liefert erstmals eine biologische Erklärung für die Statin-assoziierte Myopathie – und eröffnet damit neue Ansätze für potenziell wirksamere, besser verträgliche Therapien.