Kickoff-Symposium von Cherrykukess13. Juni 2018 Bild: © freshidea – fotolia.com Cherrykukess, das Gründungsvorhaben von Dr. Knud Esser, M. Sc. Andrea Kulik und Judith Steimel entwickelt mittels des patentierten Testverfahrens FIRST-HITTM neue Therapieansätze für die Behandlung des Triple-negativen Brustkrebs (TNBC) und des Nicht-kleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC). Das erste Ausgründungsvorhaben der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe unter der Mentorenschaft von Klinikdirektorin Prof. Dr. Tanja Fehm erhält dazu für 24 Monate den EXIST-Forschungstransfer I in Höhe von 640.000€. Trotz neuer Entwicklungen in der Tumortherapie basiert die aktuelle Behandlung von Tumorerkrankungen zu einem großen Teil auf unspezifischen zytotoxischen Wirkstoffen, die ein breites Spektrum an Nebenwirkungen aufweisen und häufig nicht zum Erfolg führen. Mittlerweile finden zwar erste zielgerichtete Onkologika therapeutische Anwendung; aufgrund ihrer Fixierung auf eine sehr begrenzte Anzahl bekannter Zielmoleküle bestimmter Tumore sind diese aber nur für wenige Patienten, die an diesem speziellen Tumorsubtyp erkrankt sind, im Rahmen einer personalisierten Medizin anwendbar. Darüber hinaus kommt es hierbei häufig zu Resistenzentwicklungen. Es besteht somit ein hoher Bedarf an neuen Therapieansätzen und Wirkstoffen. Dies gilt insbesondere für Tumore mit einer hohen medizinischen Relevanz wie TNBC und dem NSCLC, deren aktuelle Behandlungen nur in seltenen Fällen zur Heilung der Krankheit führen. Diesem Mangel an innovativen Therapeutika möchte das Team von Cherrykukess entgegenwirken. Hierbei fokussieren sich die Gründer auf die pharmakologische Adressierung in Tumoren epigenetisch fehlregulierter Differenzierungsprozesse. Das stellt einen innovativen Therapieansatz für diese Krebserkrankungen dar. Mittels des zellbasierten, phänotypischen und hochdurchsatzfähigen Testsystems FIRST-HIT™ sind die Gründer in der Lage, neuartige epigenetische Wirkstoffe zu entwickeln, wobei unbekannte zelluläre Zielstrukturen implementiert werden und eine an die vollständige Tumorpathophysiologie angepasste breite und effiziente Wirkstofffindung durchgeführt wird. Davon konnten sich auch die Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft, die der Einladung zum Kickoff-Symposium von Cherrykukess am 27.04.18 in das Life Science Center Düsseldorf folgten, überzeugen. Als Gastredner referierten u. a. Prof. Dr. Tanja Fehm, Mentorin des Projektes und Direktorin der Frauenklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf, Prof. Ruth Brack-Werner, stellvertretende Leiterin des Instituts für Virologie des Helmholtz Zentrum München, Prof. Ellen Fritsche vom IUF – Leibniz-Institut für Umweltmedizinische Forschung und Prof. Klaus Pfeffer vom Graduiertenkolleg 2158 der Heinrich-Heine-Universität.
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