Klinikum Frankfurt (Oder) erweitert Versorgungangebot für Kinder und Jugendliche 7. August 2023 Klinikgeschäftsführer Jan Jakobitz begrüßt Dr. Sigrid Lyding, die seit 1. August 2023 ist die Sektion für Neuropädiatrie am Klinikum Frankfurt (Oder) leitet. (Foto: © Rhön-Klinikum AG/Sophie Keller) Seit dem 1. August 2023 ist die Sektion für Neuropädiatrie am Klinikum Frankfurt (Oder) eine neue Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche mit Störungen oder Erkrankungen des Nervensystems. Geleitet wird die neue Sektion von Dr. Sigrid Lyding. Der Geschäftsführer des Klinikums, Jan Jakobitz, sieht in der neuen Sektion die Chance, ein Kompetenzzentrum Neuropädiatrie in der Region Ostbrandenburg zu bilden. „Wir freuen uns, mit Frau Dr. Lyding eine in allen Bereichen und Behandlungsstrukturen der Neuropädiatrie erfahrene Ärztin gewonnen zu haben. Zusammen werden wir die Neugestaltung dieses Bereiches innovativ und mit Blick auf die beste Entwicklung der Kinder und Jugendlichen aufbauen.” Chefarzt PD Dr. Malte Cremer ergänzt: „Der Bedarf ist riesig, und wir decken mit diesem neuen Versorgungsangebot eine echte Lücke in der Region Ostbrandenburg ab. Es wird unsere Klinik optimal ergänzen, die bereits mit den Spezialbereichen Gastroenterologie, Frühgeborenen- und Intensivmedizin, Kinderkardiologie und Psychosomatik breit aufgestellt ist.“ Lyding verfügt über eine langjährige Leitungserfahrung als Chefärztin der Kinderklinik des Helios Klinikums Bad Saarow und ist mit der Region bestens vertraut. Nach dem Medizinstudium in Berlin erwarb sie die Facharztreife der Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Benjamin Franklin, der Charité und der Universitätskinderklinik Düsseldorf. Nach Erlangen des Schwerpunktes der Frühgeborenen-Intensivmedizin fokussierte sie sich auf die Neuropädiatrie. Als neuropädiatrische Oberärztin konnte Lyding breitgefächerte Erfahrungen in verschiedenen Universitätskliniken und dem Kinderneurologischem Zentrum Bonn sammeln. Spezielle epileptologische und präepilepsiechirurgische Kenntnisse erwarb sie in der Klinik für Epileptologie der Universitätsklinik Bonn. Die neue Sektion Neuropädiatrie wird nach Angaben der Klinik eine Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung auf modernstem Niveau bieten. Einen wesentlichen Anteil wird dabei die Integration des im Stadtzentrum gelegenen Sozialpädiatrischen Zentrums (SPZ) des Klinikums Frankfurt (Oder) haben, das unter der fortbestehenden ärztlichen Leitung von Dipl.-Med. Peter Bernt in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. „Das Wesentliche ist es, für das Kind und seine Familie eine optimale Diagnostik und Behandlung zu erreichen. Das kann nur mit guter Vernetzung in der Region und in optimalen Strukturen eines leistungsfähigen Klinikums gelingen. Gerade für Kinder und Jugendliche mit chronischen neurologischen Erkrankungen wie Epilepsie oder infantiler Zerebralparese ist der Schulterschluss aller Behandlungsbereiche mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen und der Familie erfolgsbestimmend. Durch eine Ausrichtung an den tatsächlichen Bedürfnissen und der Einbeziehung der Familien werden wir am Ende das beste Behandlungsergebnis für unsere jungen Patientinnen und Patienten erreichen”, betont Lyding.
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