LWL-Klinik Lippstadt stärkt Akutversorgung21. Mai 2025 Das Team der Notfallambulanz der LWL-Klinik Lippstadt (v.l.): Pflegerische Leitung Angelika Nachtegaal, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Bottlender, Oberarzt Dominik Minkus, Medizinische Fachangestellte Martina Rademacher und Christina von Strohe. (Bild: LWL/ Enrica Gore) Mit einer psychiatrische Notfallambulanz bietet LWL-Klinik in Lippstadt-Benninghausen Menschen in akuten psychischen Ausnahmesituationen Soforthilfe – ohne Bürokratie, ohne Termin. Das Angebot richtet sich an alle Menschen mit psychischen Beschwerden, die sich in einer akuten Krise befinden – unabhängig davon, ob bereits eine Diagnose vorliegt. Gerade in belastenden Momenten, in denen Betroffene nicht mehr weiterwissen, ist ein schneller Zugang zu professioneller Hilfe entscheidend. Nach einem unmittelbaren ärztlichen Gespräch wird die Lage durch ein multiprofessionelles Team strukturiert eingeschätzt. Ziel ist eine kurzfristige Entlastung, Stabilisierung und die gemeinsame Entscheidung über den weiteren Behandlungsweg. Dieser kann – je nach Bedarf – stationär, tagesklinisch, ambulant über die Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) oder im Rahmen einer stationsäquivalenten Behandlung (StäB) erfolgen. Auch die Vermittlung an niedergelassene Fachärzt:innen oder externe Einrichtungen wird vom Team unterstützt. Sofern vorhanden, sollten eine Überweisung oder Krankenhauseinweisung sowie die elektronische Gesundheitskarte (Versichertenkarte) mitgebracht werden. Prinzipiell können Hilfesuchende jedoch auch ohne Voranmeldung oder Überweisung zu uns kommen. „Der Zugang zu unserer Notfallambulanz soll möglichst barrierefrei und unkompliziert sein. Menschen mit psychischen Problemen haben ohnehin schon Schwierigkeiten damit, Hilfe zu suchen“, erklärt Prof. Ronald Bottlender, Ärztlicher Direktor der LWL-Kliniken im Kreis Soest. Es sei ihm persönlich ein Anliegen, diesen Menschen schnell und unbürokratisch einen geschützten Raum für erste Hilfe anzubieten.
Mehr erfahren zu: "Aktualisiert: S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung" Aktualisiert: S3-Leitlinie Palliativmedizin bei nicht heilbarer Krebserkrankung Die S3-Leitlinie „Palliativmedizin für Patient*innen mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung“ wurde umfassend aktualisiert. Neu hinzugekommen sind Kapitel zur Angehörigenbetreuung und Spiritualität.
Mehr erfahren zu: "Zelltherapie kann Muskelschwund bei Duchenne-Muskeldystrophie bremsen" Zelltherapie kann Muskelschwund bei Duchenne-Muskeldystrophie bremsen Eine über den Blutkreislauf verabreichte Zelltherapie verlangsamt den Muskelschwund bei jungen Menschen mit Duchenne-Muskeldystrophie. Da geht aus den Ergebnissen einer Phase-III-Studie hervor, die in „The Lancet“ veröffentlicht wurden.
Mehr erfahren zu: "Cyberangriff auf die Praxis: BSI unterstützt bei Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie" Cyberangriff auf die Praxis: BSI unterstützt bei Umsetzung der IT-Sicherheitsrichtlinie Was tun bei einem Cyberangriff auf die eigene Praxis? Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) unterstützt Praxen dabei, aktuelle Anforderungen an die Cybersicherheit umzusetzen und dauerhaft zu verankern.