Neue Oberärztin baut Sportmedizin aus7. März 2018 Aniko Saß (Bild: ©Johannesbadklinikum) Dr. med. Aniko Saß erweitert die Anlaufstelle für Athleten und Aktive in der Johannesbad Fachklinik Raupennest in Sachsen. Die Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Sportmedizin und Notfallmedizin hat sich zum Ziel gesetzt, sportmedizinische und orthopädische Sprechstunden, Leistungsdiagnostik und Trainingstherapie sowie sportmedizinische Vorsorgeuntersuchungen für eine breite Klientel auszubauen, wie das Klinikum vermeldet. „Neben Profiathleten wollen wir auch ambitionierte Freizeitsportler, Sportanfänger, Aktive mit Vorerkrankungen oder Patienten, die beispielsweise unter Bluthochdruck, Diabetes Mellitus oder Osteoporose leiden, mit der Trainingstherapie langfristig stärken. So lassen sich in vielen Fällen sogar Medikation und Folgeerkrankungen reduzieren.“ Neben dem Uniklinikum Dresden ist die Johannesbad Fachklinik damit auch der einzige Ausbilder für Ärzte in Dresden und Umland, die die Zusatzbezeichnung Sportmedizin anstreben. Saß, die im Erzgebirge geboren ist, hat nach dem Medizinstudium in Leipzig und schon zu Beginn ihrer Zeit als Assistenzärztin die Zusatzausbildung zur Sportmedizinerin absolviert. Neben den Stationen am Universitätsklinikum Dresden und am Städtischen Klinikum Dresden Neustadt hat die aktive Sportlerin in den vergangenen Jahren neben Leistungsathleten auch Freizeitsportler betreut. Inzwischen berät die heute 43-Jährige auch Patienten bei Verletzungen, Überlastungsschäden und auch, wie sich mit Sportprogrammen ihre jeweiligen Grunderkrankungen verbessern lassen. Saß sagt: „Ich sehe Prävention, Beschwerdebild und Therapieempfehlungen immer als ganzheitlichen Ansatz.“ Für die Fitness der Patienten Saß erklärt, warum sie die Arbeit in der Rehaklinik besonders schätzt: „Nicht selten sind wir die letzte Instanz, die unscharfe Diagnosen und Therapien korrigieren kann. In Akutkliniken fehlt für diese umfassenden Anamnesen, Untersuchungen und Behandlungen häufig die Zeit. Gerade Behandlungsalternativen und Selbstübungsprogramme können von den ständig unter Zeitdruck stehenden Kollegen in Akutkliniken kaum aufgezeigt werden.“ Deswegen freut sie sich besonders auf die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Kollegen in der Johannesbad Gruppe. „Wir denken über den eigenen fachlichen Horizont hinaus und tauschen uns intensiv aus, das macht die Arbeit so spannend.“
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