Ausgabe 08/2025

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Mittwoch, 19. Februar 2025

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

eine veränderte Schmerzverarbeitung im Zentralnervensystem galt bislang als Ursache für die Symptome des Fibromyalgie-Syndroms (FMS). Nun konnten Forschende des Uniklinikums Würzburg jedoch zeigen, dass bei mehr als 35 Prozent der FMS-Betroffenen Autoantikörper vorliegen, die gegen Strukturen des peripheren Nervensystems gerichtet sind. Damit scheint ein fehlgeleitetes Immunsystem nicht nur eine Reaktion des Körpers auf das Fibromyalgie-Syndrom zu sein, sondern ursächlich mit den Symptomen zusammenzuhängen. Das Interessante dabei: Je nachdem, an welche Strukturen des peripheren Nervensystems die Antikörper binden, entstehen charakteristische Symptome, nach denen die Forschenden die Patienten verschiedenen Subgruppen zuordnen konnten.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Fibromyalgie: Autoantikörper greifen das periphere Nervensystem an

Fibromyalgie: Autoantikörper greifen das periphere Nervensystem an

Die Arbeitsgruppe von Prof. Claudia Sommer von der Neurologischen Klinik und Poliklinik des Uniklinikums Würzburg zeigt in einer aktuellen Studie, dass ein fehlgeleitetes Immunsystem möglicherweise nicht nur eine Reaktion des Körpers auf das Fibromyalgie-Syndrom ist, sondern ursächlich mit den Symptomen zusammenhängt.

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Johanniskraut bei Depressionen – Arzneimittel vs. Drogerie

„Gibt es da auch etwas Pflanzliches?“ Bei leichten und mittelschweren Depressionen fragen Erkrankte oft nach Alternativen zu chemischen Psychopharmaka. Zugelassen ist für diese Indikation nur Johanniskraut-Extrakt (z.B. Laif® 900). Doch was macht den Unterschied zwischen verschreibungs- und apothekenpflichtigen sowie Drogerie-Präparaten aus? 

Pflichttext

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Belastende Erfahrungen im Kindesalter lassen das Gehirn schneller altern

Erwiesen ist, dass sich hochbelastende Kindheitserfahrungen mitunter negativ auf die Gesundheit im Erwachsenenalter auswirken. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten nun zeigen, dass sie darüber hinaus auch zu messbaren Anzeichen für eine beschleunigte Hirnalterung führen und neurodegenerative Prozesse im Alter verstärken.

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gMG: Frühe VYVGART®*- Gabe kann
Steroid-Einsatz reduzieren

Orale Kortikosteroide (OKS) können mit Nebenwirkungen wie Hyperglykämien, Gewichtszunahme, Osteoporose und Katarakt einhergehen.1 Ergebnisse einer Real-World-Studie zeigten, dass VYVGART®* bei generalisierter Myasthenia gravis (gMG) den mittleren OKS-Bedarf über 6 Monate bei 34 % der Patient:innen
(n = 316) auf ≤ 5 mg/Tag senken konnte.2

Pflichtangaben | Fußnoten & Quellen

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Studie zeigt direkte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn über den Vagusnerv

Studie zeigt direkte Kommunikation zwischen Darm und Gehirn über den Vagusnerv

Eine neue Studie am Tiermodell zeigt einen klaren kausalen Zusammenhang zwischen der Darmmikrobiota und der Aktivität des Vagusnervs.

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Vom gutartigen zum aggressiv wachsenden Hirntumor: Forschende finden Weg, Risiko schneller einzuschätzen

Gutartige Meningeome sind eine der häufigsten Tumore des zentralen Nervensystems. In einigen Fällen können sie jedoch zu schnell wachsenden Tumoren und damit akut lebensbedrohlich werden. Forschende der Universität des Saarlandes haben nun einen Farbtest entwickelt, der binnen weniger Minuten das Risiko einer Verschlechterung anzeigt. 

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Verdiperstat bei Amyotropher Lateralsklerose: Ergebnisse der randomisierten HEALEY ALS-Plattform-Studie. JAMA Neurology, 17.02.2025

Der Einfluss des Bildungsniveaus auf Diagnose- und Behandlungsverzögerungen bei Multipler Sklerose: Eine landesweite Kohortenstudie in Dänemark. Ther Adv Neurol Dis, 14.02.2025

Wirksamkeit und Effektivität einer vom Therapeuten geleiteten kognitiven Verhaltenstherapie zur Behandlung von Depressionen über das Internet im Vergleich zu einem persönlichen Gespräch in Finnland: eine retrospektive Kohortenstudie. The Lancet Psychiatry, 12.02.2025

Liquor-Proteomik bei Patienten mit idiopathischem Normaldruckhydrozephalus zur Identifizierung von molekularen Signaturen und Biomarker-Kandidaten. Neurology, 14.02.2025

 
 
 
Parkinson-Medikament lindert Symptome des Nikotinentzugs

Parkinson-Medikament lindert Symptome des Nikotinentzugs

Ein koreanisches Forscherteam hat einen neuronalen Mechanismus aufgeklärt, der für die Symptome des Nikotinentzugs verantwortlich ist. Zusätzlich konnten sie zeigen, dass sich ein für die Parkinson-Krankheit zugelassenes Medikament für die Linderung der Symptome eignen könnte.

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KURZMELDUNGEN:

Nach dem Scheitern einer bundeseinheitlichen Lösung zum Verkaufsverbot von Lachgas an Jugendliche werden immer mehr Kommunen selbst aktiv. Andere warten auf eine bundes- oder zumindest landesweite Lösung.
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Mit dem Concussion-Awareness-Projekt (CAP) bieten die ZNS-Stiftung und das LMU Klinikum München seit Mitte Februar in drei Bundesländern ein Präventionsprojekt für mehr Sicherheit im Umgang mit Gehirnerschütterungen bei Kindern und Jugendlichen an.
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TERMINE:

22. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Neurologie
12. – 14. März 2025
Innsbruck, Österreich

Internationales Krupp-Symposium zum juvenilen Schlaganfall
14. – 15. März 2025
Essen

27. Kongress des Medizinisch-Wissenschaftlichen Beirates der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke
19. – 21. März 2025
Gießen

 
 

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