Ausgabe 44/2024

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Mittwoch, 30. Oktober 2024

Liebe Leserinnen und Leser der Ärztlichen Praxis Neurologie Psychiatrie,

die fehlerhafte oder fehlende Funktion von Neuronen führt zu neurologischen oder neuropsychiatrischen Krankheitsbildern. Wie großartig wäre es doch, abgestorbene oder dysfunktionale Nervenzellen durch neuronale Stammzellen oder Reprogrammierung anderer Zelltypen im Gehirn ersetzen zu können und so verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen oder Krankheiten zu therapieren. Was auf den ersten Blick utopisch wirkt, wird weltweit intensiv erforscht – mit Erfolg, wie jüngst gleich zwei Forschergruppen zeigen konnten.

So ist es Forschenden der Universität Mainz in Zusammenarbeit mit britischen Kollegen gelungen, Astroglia im Tiermodell genetisch so zu verändern, dass aus den ursprünglichen Stützzellen hochfrequent-feuernde hemmende Parvalbumin-positive Interneurone wurden. Wissenschaftler der Universität Freiburg konnten hingegen – ebenfalls im Tiermodell – aufklären, warum nach einem Schlaganfall die Besiedelung geschädigter Hirnbereiche mit neu gebildeten Nervenzellen aus der subventrikulären Zone nicht gelingt. Auch hier sind Gliazellen, in diesem Fall die Mikroglia, mögliche Stellschrauben für potenzielle zukünftige therapeutische Intervention.

Die detaillierten Ergebnisse der Forschergruppen sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Forschern gelingt neuronale Reprogrammierung in vivo

Forschern gelingt neuronale Reprogrammierung in vivo

Einem Forscherteam der Universitätsmedizin Mainz ist es in Zusammenarbeit mit dem King’s College London, Großbritannien, im Tiermodell gelungen, nichtneuronale Zellen direkt im Gehirn in Nervenzellen mit spezifischen funktionellen Eigenschaften umzuwandeln. 

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ECTRIMS: Wirksamkeit von MAVENCLAD® im ZNS nachgewiesen

Neu publizierte Daten zeigen eine schnelle und 2 Jahre anhaltende Reduktion von Memory-B-Zellen im Liquor unter Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®).a,1,2 93 % der RMS-Patientenb waren frei von schubunabhängiger Krankheitsprogression (PIRA). Die kognitiven Fähigkeitenc blieben über 4 Jahre hinweg bei 88 % erhalten.3 In Jahr 3 & 4 erreichten 79% NEDA-3d und 81 % blieben schubfrei.3

Pflichttext | Referenzen

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Neubildung von Neuronen aus Stammzellnische nach Schlaganfall gestört

Nach einem Schlaganfall funktioniert die neurogene Reaktion aus der subventrikulären Zone nur sehr begrenzt. Wissenschaftler der Universität Freiburg haben nun untersucht, welche Mechanismen dieser begrenzten Reaktion zur Reparatur des Gehirns zugrunde liegen.

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ECTRIMS: Hochwirksame NMOSD-Schubprävention in der Praxis

Auch in der Langzeitkontrolle überzeugt Satralizumab mit einer anhaltend hohen Wirksamkeit und einem gleichzeitig konstant günstigen Sicherheitsprofil – sowohl als Erstlinientherapie als auch nach Vortherapie. Die 6-Monats-Interims-Daten aus einem realen klinischen Behandlungssetting zeigten: 96,6 % der mit Satralizumab behandelten AQP4-IgG+-NMOSD-Patient:innen blieben frei von Schüben.

Fachinformation | Referenz

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Narkolepsie: Ketogene Ernährung und Bewegung als Therapieoption

Narkolepsie: Ketogene Ernährung und Bewegung als Therapieoption

Aktuelle Forschungsergebnisse der Universität Witten/Herdecke zeigen, dass es auch ohne Medikamente Möglichkeiten gibt, die extreme Tagschläfrigkeit bei Narkolepsie zu verbessern.

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Adulte ADHS: MPH-Präparat jetzt auch zweimal täglich

Bei ADHS im Erwachsenenalter hat sich ein Mix aus Psychoedukation, Psychotherapie und Pharmakotherapie bewährt. Als Erstlinientherapie wird der Einsatz von Methylphenidat-Präparaten empfohlen. Medikinet® adult ist als einziges MPH-Präparat zur täglichen Zweimalgabe zugelassen; so können Patienten ihren Tag ganz individuell gestalten, um ihre Aufgaben souverän zu meistern.

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Neue Studie deutet auf Langzeitwirkung von Prasinezumab bei Parkinson hin

Eine Post-hoc-Analyse der PASADENA-Studie deutet darauf hin, dass eine längere Gabe des Alpha-Synuclein-Antikörpers Prasinezumab das Fortschreiten der Parkinsonkrankheit bei allen behandelten Patienten verlangsamen könnte. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen (DPG) hin.

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2 Jahre Migräneprophylaxe mit VYEPTI®

VYEPTI® ist ein starker1,2, schneller1-4 und langwirksamer5 CGRP-Antikörper zur Migräneprophylaxe bei allen Patient:innen, die für eine Antikörpertherapie in Frage kommen (≥4 Migränetagen/Monat). Unter den Antikörpern zeichnet VYEPTI® sich auch als preisgünstige Option aus.6 Entdecken Sie über die Erfahrungsberichte Ihrer Kolleg:innen, wie Ihre Patient:innen von VYEPTI® profitieren können!

Fachinformation | Referenzen

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Biologische Uhr spielt bei Depressionen eine wichtige Rolle

Forscher arbeiten an Gentherapie für seltene Epilepsieformen

Forscher der Yong Loo Lin School of Medicine der National University in Singapur (NUS) wollen Epilepsien, die durch Mutationen eines Kalium-Ionenkanal-Gens (KCNA2) ausgelöst werden, durch Gapmer-Antisense-Oligonukleotide behandeln.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Mobiles Schlaganfallmanagement bei Patienten mit akutem ischämischen Schlaganfall, die für eine intravenöse Thrombolyse infrage kommen. JAMA Neurology, 28. Oktober 2024

Therapeutische Wirkung einer inhalativen Levodopa-Trockenpulverformulierung auf Off-Episoden bei Patienten mit Parkinson-Krankheit. Ther Adv Neurol Dis, 25. Oktober 2024

Protokolle zur Theta-Burst-Stimulation bei Schizophrenie: Systematischer Review und Netzwerk-Meta-Analyse. JAMA Netw Open 2024;7(10):e2441159.

Traumatische und ungünstige Kindheitserfahrungen und Entwicklungsunterschiede beim psychiatrischen Risiko. JAMA Psychiatry, 23. Oktober 2024

 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Zum Weltschlaganfalltag warnt die Deutsche Krankenhausgesellschaft vor Rückschritten bei der bislang sehr guten Schlaganfallversorgung durch die Krankenhausreform
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Eine Expertenkommission sieht im Glücksspiel „eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit“ und fordert weltweite Maßnahmen zur Regulierung der Glücksspielindustrie und besseren Aufklärung der Bevölkerung.
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TERMINE:

97. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Neurologie
6. – 9.
November 2024
Berlin

11th International Symposium on Neuroprotection and Neurorepair (ISN&N)
18. – 20. November 2024
Potsdam

DGPPN Kongress 2024
27. – 30. November 2024
Berlin

 
 

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