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Liebe Leserinnen und Leser,
trotz der Fortschritte in der Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalles ist der Hirninfarkt immer noch die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Betroffene, die nach dem Insult körperliche Einschränkungen davontragen, müssen in der Rehabilitation versuchen, verlorengegangene Funktionen so weit wie möglich wiederherzustellen oder Kompensationsstrategien einzuüben. Doch dies bedeutet für die Patienten harte Arbeit und erfordert viel Disziplin, die sie nach dem meist nur wenige Wochen dauernden Aufenthalt in der Rehaklinik auch zuhause aufbringen müssen – oft mit geringem Erfolg. Wie wunderbar wäre es da, eine „Pille“ zu haben, die die gleiche Wirkung wie das körperliche Training erzielt. Einen solchen Wirkstoff wollen nun US-amerikanische Wissenschaftler gefunden haben. Mit ihm gelang es ihnen in Tierversuchen, die durch den Schlaganfall gestörten Gamma-Oszillationen im Gehirn wiederherzustellen und so die Bewegungskontrolle zu verbessern. Noch befindet sich der Wirkstoff in experimentellen Studien, die Forschenden sind aber zuversichtlich, dass ihre Entdeckung die physische Rehabilitation schon bald in das Zeitalter der molekularen Medizin überführen wird.
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