Ausgabe 14/2025

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Mittwoch, 02. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

trotz der Fortschritte in der Akuttherapie des ischämischen Schlaganfalles ist der Hirninfarkt immer noch die häufigste Ursache für Behinderungen im Erwachsenenalter. Betroffene, die nach dem Insult körperliche Einschränkungen davontragen, müssen in der Rehabilitation versuchen, verlorengegangene Funktionen so weit wie möglich wiederherzustellen oder Kompensationsstrategien einzuüben. Doch dies bedeutet für die Patienten harte Arbeit und erfordert viel Disziplin, die sie nach dem meist nur wenige Wochen dauernden Aufenthalt in der Rehaklinik auch zuhause aufbringen müssen – oft mit geringem Erfolg. Wie wunderbar wäre es da, eine „Pille“ zu haben, die die gleiche Wirkung wie das körperliche Training erzielt. Einen solchen Wirkstoff wollen nun US-amerikanische Wissenschaftler gefunden haben. Mit ihm gelang es ihnen in Tierversuchen, die durch den Schlaganfall gestörten Gamma-Oszillationen im Gehirn wiederherzustellen und so die Bewegungskontrolle zu verbessern. Noch befindet sich der Wirkstoff in experimentellen Studien, die Forschenden sind aber zuversichtlich, dass ihre Entdeckung die physische Rehabilitation schon bald in das Zeitalter der molekularen Medizin überführen wird.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Forschende finden Wirkstoff, der die Rehabilitation nach Schlaganfall ersetzen könnte

Forschende finden Wirkstoff, der die Rehabilitation nach Schlaganfall ersetzen könnte

US-amerikanische Forscher haben eigenen Angaben zufolge das erste Medikament entdeckt, das die Auswirkungen einer physischen Schlaganfall-Rehabilitation imitiert. Die Ergebnisse an Modellmäusen konnten sie an Menschen vollständig reproduzieren.

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AQUIPTA® zur Migräneprophylaxe jetzt verfügbar

AQUIPTA® (Atogepant) ist seit März 2025 als erster und einziger oraler CGRP-Rezeptorantagonist zur Prophylaxe von Migräne bei Erwachsenen mit mind. 4 Migränetagen/Monat auf dem deutschen Markt verfügbar. AQUIPTA® bietet eine schnelle Wirksamkeit, bei kontinuierlicher Einnahme eine langanhaltende Migräneprophylaxe und führt zu einer signifikanten Verbesserung der Lebensqualität.

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Anti-Amyloid-Antikörper scheint den Ausbruch von Alzheimer hinauszuzögern

Ein experimentelles Medikament scheint das Risiko einer Alzheimer-bedingten Demenz bei Menschen mit genetisch bedingtem hohen Krankheitsrisiko zu verringern. Die Ergebnisse deuten damit – zum ersten Mal in einer klinischen Studie – darauf hin, dass eine frühzeitige Entfernung von Amyloid-Plaques aus dem Gehirn den Ausbruch der Alzheimer-Demenz verzögern kann.

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gMG: Frühe VYVGART®*- Gabe kann
Steroid-Einsatz reduzieren

Orale Kortikosteroide (OKS) können mit Nebenwirkungen wie Hyperglykämien, Gewichtszunahme, Osteoporose und Katarakt einhergehen.1 Ergebnisse einer Real-World-Studie zeigten, dass VYVGART®* bei generalisierter Myasthenia gravis (gMG) den mittleren OKS-Bedarf über 6 Monate bei 34 % der Patient:innen
(n = 316) auf ≤ 5 mg/Tag senken konnte.2

Pflichtangaben | Fußnoten & Quellen

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Nach dem Einsetzen von Hirnimplantaten können Bakterien ins Gehirn gelangen

Nach dem Einsetzen von Hirnimplantaten können Bakterien ins Gehirn gelangen

Hirnimplantate gelten als vielversprechende Möglichkeit, Patienten mit Lähmungen, Epilepsie und anderen neurologischen Störungen zu helfen. Ein US-amerikanisches Forscherteam hat nun jedoch herausgefunden, dass durch den Eingriff Bakterien in das Gehirn eindringen können, was zu Entzündungen beitragen und die langfristige Wirksamkeit des Geräts verringern kann.

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Erneuerungsprozesse in der Zelle: Störungen begünstigen neurodegenerative Erkrankungen

In einem internationalen Forschungsprojekt zur Lebensdauer verschiedener Proteine in zahlreichen Geweben des Körpers haben Wissenschaftler einen Mechanismus identifiziert, der die Stabilität von Proteinen erhöht und dadurch neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson begünstigt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Reldesemtiv bei Amyotropher Lateralsklerose: Ergebnisse der randomisierten klinischen Studie COURAGE-ALS.
JAMA Neurology, 24.03.2025

Migräne und unzureichender Schlaf: Die Wirkung von Schlafmangel auf nozizeptiv evozierte Potenziale bei Migräne.
Cephalalgia, 21.03.2025

Natalizumab als Erst- und Zweitlinientherapie bei Multipler Sklerose: Analyse einer US-amerikanischen Datenbank zur Kosteneffizienz.
Ther Adv Neurol Dis, 17.03.2025

Inzidenz von Amyloid-bezogenen Bildgebungsanomalien in klinischen Phase-III-Studien zur Anti-Amyloid-β-Immuntherapie: Eine aktualisierte Meta-Analyse.
Neurology, 19.03.2025

 
 
 
Wann entstehen bei Kleinkindern erste Erinnerungen?

Wann entstehen bei Kleinkindern erste Erinnerungen?

Einer aktuellen Studie zufolge können Kleinkinder ihre ersten autobiographischen Erinnerungen schon ab dem Alter von einem Jahr speichern. Unabhängige Experten loben zwar die herausfordernde Untersuchung mit kleinen Kindern, warnen aber vor einer Überinterpretation der Ergebnisse.

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KURZMELDUNGEN:

Aktuellen Berichten zufolge sollen in den kommenden drei Jahren keine neuen Leistungsgruppen eingeführt werden. Die Deutsche Schmerzgesellschaft sieht darin „ein Todesurteil für etablierte Strukturen interdisziplinärer multimodaler Schmerztherapie in deutschen Krankenhäusern“.
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Seit der Freigabe von Cannabis ist der Zugang zu der Droge einfacher. Dadurch steigt bei ohnehin schon gefährdeten Personen der Konsum. Psychiater sehen dies mit Sorge.
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Erste Anlaufstelle für Patienten sollen nach dem Willen von Union und SPD künftig „Primärärzte“ sein. Wer dennoch direkt zum Facharzt will, soll aus Sicht der Bundesärztekammer draufzahlen.
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TERMINE:

Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Liquordiagnostik 2025
16. – 17. Mai 2025
Graz, Österreich

11th European Stroke Organisation Conference
21. – 23. Mai 2025
Helsinki, Finnland

2. Kopfschmerzkongress
23. – 25. Mai 2025
Köln

11th Congress of the European Academy of Neurology
21. – 24. Juni
Helsinki, Finnland

 
 

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