Ausgabe 27/2025

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Mittwoch, 02. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

pilozytische Astrozytome machen rund 20 Prozent aller primären Tumoren des Gehirns und des Zentralnervensystems aus und betreffen vor allem Kinder und Jugendliche. Auch wenn sie mit einer allgemein günstigen Prognose einhergehen, können sie aufgrund ihrer Lage in kritischen Bereichen des Gehirns zu einer erheblichen Morbidität der jungen Patienten führen. Bei einigen Betroffenen kommt es darüber hinaus trotz der aktuellen Behandlungsmöglichkeiten zu einer Tumorprogression oder einem Rezidiv. Hierfür verantwortlich sind seneszente Zellen, die sich zwar nicht mehr teilen, dafür aber entzündungsfördernde Proteine und Wachstumsfaktoren ausschütten, die zu Rückfällen führen können.  
Auf der Suche nach Möglichkeiten, diese Zellen unschädlich zu machen, konnten Forschende der Universitäten Jena und Heidelberg sowie des Deutschen Krebsforschungszentrums nun die entscheidenden Gene und Proteine identifizieren, welche die Zellen in den Ruhezustand versetzen. Zudem konnten sie nachweisen, dass die Aktivität der identifizierten Gene bei verschiedenen Patienten variierte – je nachdem, ob die Betroffenen einen günstigen oder ungünstigen Krankheitsverlauf hatten. Entsprechend sei es wichtig, den Behandlungsplan für jeden Patienten individuell abzuwägen und auch die genetische Ausstattung des Tumors zu berücksichtigen, betonen die Forschenden.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Hirntumoren bei Kindern: Schlafende Krebszellen verwundbar machen

Hirntumoren bei Kindern: Schlafende Krebszellen verwundbar machen

Manche Krebszellen entgehen der Therapie, indem sie sich in eine Art „Winterschlaf“ begeben.  Ein Forscherteam am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ), am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat nun ein molekulares Netzwerk untersucht und damit Einblicke erhalten, wie die schlafenden Zellen vernichtet werden könnten.

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Update Multiple Sklerose: Kognitive Fähigkeiten erhalten

Kognitive Einschränkungen gehören zu den häufigsten, aber am wenigsten sichtbaren Symptomen der Multiplen Sklerose (MS). Dennoch haben sie oft tiefgreifende Auswirkungen auf den privaten und beruflichen Alltag der Betroffenen: Sie können die Lebensqualität, Erwerbsfähigkeit und Fahreignung erheblich beeinträchtigen.1

Referenz

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Mechanismus der Schädigung von Nervenzellen bei MS entdeckt

Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der zur Schädigung von Nervenzellen bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) führt. Bisher war nicht geklärt, wie die Entzündung bei der MS den Abbau von Proteinen vermindert und zu deren schadhafter Ansammlung in Nervenzellen führt.

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Die Rolle des Kaliumstroms im Hirnstamm bei der Chronifizierung von Schmerzen

Die Rolle des Kaliumstroms im Hirnstamm bei der Chronifizierung von Schmerzen

Warum verschwinden einige Schmerzen, während andere anhalten und chronisch werden? Einen überraschenden Unterschied auf zellulärer Ebene entdeckten Wissenschaftler aus Israel.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Pramipexol-Augmentation für die akute Phase der behandlungsresistenten unipolaren Depression: eine placebokontrollierte, doppelblinde, randomisierte Studie im Vereinigten Königreich.
Lancet Psychiatry, 29.06.2025

Effekte monoklonaler Anti-CGRP-Antikörper auf Netzhautmerkmale bei Migränepatienten: Eine retrospektive optische Kohärenztomographie-Studie.
Ther Adv Neurol Dis, 24.06.2025

Intraarterielle Thrombolyse nach endovaskulärer Rekanalisation bei Schlaganfall mit Verschluss großer Gefäße: Systematischer Review und Metaanalyse.
Neurology, 27.06.2025

Der Kappa-freie Leichtkettenindex sagt die langfristige Krankheitsaktivität und den Verlauf der Behinderung bei Multipler Sklerose voraus.
Mult Scler, 16.06.2025

 
 

Nur für jeden elften Patienten mit schweren chronischen Schmerzen ist eine Behandlung möglich

Basierend auf den Diagnosedaten des Bundesamtes für Soziale Sicherung für das Jahr 2025 leben in Deutschland derzeit rund 4,8 Millionen Patienten mit schweren chronischen Schmerzen, teilt der Berufsverband der Ärzte und Psychologischen Psychotherapeuten in der Schmerz- und Palliativmedizin in Deutschland e.V. (BVSD) mit. Doch nur die wenigsten erhalten eine Therapie.

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Virtuelles Training verändert das Mikrobiom und hilft beim Denken

Virtuelles Training verändert das Mikrobiom und hilft beim Denken

Eine internationale Studie mit Beteiligung des Exzellenzclusters „Balance of the Microverse“ der Friedrich-Schiller-Universität Jena zeigt: Virtual-Reality-Sport wirkt gezielter auf kognitive Fähigkeiten als klassischer Sport – auch durch Veränderungen im Mikrobiom.

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KURZMELDUNGEN:

Der schwedische Medizinwissenschaftler Prof. Lars Lannfelt ist für seine wegweisenden Beiträge zum Verständnis der Alzheimer-Erkrankung und zur Entwicklung des Medikaments Lecanemab mit dem Hartwig Piepenbrock-DZNE-Preis ausgezeichnet worden.
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Eine Befragung von Drogensüchtigen in vier großen NRW-Städten zeigt, dass Crack mittlerweile die am häufigsten konsumierte illegale Droge ist. Die rauchbare Form von Kokain geht mit einem sehr starken Suchtdruck einher.
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TERMINE:

5. Passauer Kopfschmerzsymposium
19. Juli 2025
Passau

Kopfschmerzupdate Frankfurt 2025
30. August 2025
Frankfurt

Deutscher Schlaganfallkongress 2025
4. – 6. September 2025
Berlin

DGN-Special Neuroimmunologie
8. – 9. September 2025
Frankfurt a. M.

 
 

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