Ausgabe 46/2025

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Mittwoch, 12. November 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

bislang erfolgt die Diagnose der Parkinson-Krankheit zumeist erst, wenn motorische Symptome sichtbar werden. Dann ist die neurologische Schädigung aber schon sehr weit fortgeschritten. Um die neurodegenerative Erkrankung aber effektiv behandeln und ihr Fortschreiten möglicherweise bremsen zu können, ist eine viel frühere Diagnose notwendig.
Forschende aus Spanien haben nun einen minimalinvasiven Test zur Früherkennung von Morbus Parkinson entwickelt. Sie stützen sich dabei auf die Genexpression in mononukleären Zellen des peripheren Blutes. In diesen identifizierte das Team mehr als 20 Gene, deren Aktivität bei Parkinson-Patienten, die noch keine medikamentöse Therapie erhalten hatten, verändert war, in Zellen gesunder Personen jedoch nicht. Auch wenn der Test bislang noch nicht in der klinischen Praxis angewendet werden kann, sind die Forschenden optimistisch, damit nicht nur eine wenig invasive Möglichkeit der Früherkennung gefunden zu haben, sondern auch Hinweise auf die biologischen Mechanismen der Krankheitsentstehung und -progression.
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Genetische Blutanalyse zur Früherkennung von Parkinson

Genetische Blutanalyse zur Früherkennung von Parkinson

Eine genetische Analyse von Blutproben deckt molekulare Veränderungen bei Parkinson-Patienten im Frühstadium auf. Damit bietet sie eine nicht invasive Früherkennungsmethode für Parkinson. Sie kann die Krankheit erkennen und überwachen, bevor stärkere Symptome auftreten.

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Multiple Sklerose: Kognition gehört dazu.

Kognitive Einschränkungen bei MS sind häufig, können bereits früh im Krankheitsverlauf auftreten und die Lebensqualität der Patienten beeinträchtigen.1,2 Daten zu Cladribin-Tabletten (MAVENCLAD®) zeigten, dass die kognitiven Fähigkeiten bei ca. 88 % der Patientena unter der oralen Impulstherapie über 4 Jahre erhalten blieben.3,b

Pflichttext | Referenzen

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Schützende Mikroglia bei Alzheimer: Neuer Ansatz für Immuntherapien

Forschende aus Köln haben einen schützenden Mikroglia-Subtyp bei Alzheimer identifiziert. Diese Zellen könnten neue Ansätze für Immuntherapien gegen die Krankheit eröffnen.

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Agakalin®: Das Atomoxetin von MEDICE –
The Health Family

Agakalin® mit dem Wirkstoff Atomoxetin bietet Patienten mit einer ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit- /Hyperaktivitätsstörung) eine Non-Stimulans-Alternative mit kontinuierlicher 24h-Wirkung. Die Filmtablette wird einmal täglich, unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen und ist aktuell verfügbar in den Stärken 25 mg, 40 mg, 60 mg und 100 mg. Zugelassen für Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche und Erwachsene.

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Datengestützte Risikostratifizierung ermöglicht schonendere Behandlung des Medulloblastoms

Datengestützte Risikostratifizierung ermöglicht schonendere Behandlung des Medulloblastoms

Mithilfe von Daten aus drei klinischen Studien zur Behandlung von Kindern mit Medulloblastom haben Wissenschaftler des St. Jude Children’s Research Hospital (USA) einen Ansatz entwickelt, um die Therapie sicher zu reduzieren und damit die Nebenwirkungen zu verringern. 

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„One size fits all"? Molekulare Biomarker bei ALS, SMA und FA

Können molekulare Biomarker wie das Neurofilament-Leichtkettenprotein (NfL), neben der Beurteilung des klinischen Zustands der Patient*innen, für die frühzeitige Objektivierung von Therapieeffekten bzw. eine individualisierte Behandlung künftig eine Rolle spielen? Über die wissenschaftliche sowie die therapeutische Relevanz von NfL & Co. sprechen die Referenten beim FokusRare-Symposium, DGN 2025:

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Synaptisches Protein SNAP-25 ist bei Depression und Schizophrenie reduziert

Bei Menschen mit schwerer Depression oder Schizophrenie ist das Synapsen-Protein SNAP-25 im Nervenwasser reduziert. Entsprechend deutet eine Studie der Universitätsmedizin Halle darauf hin, dass Protein-Biomarker künftig bei Diagnose und Verlaufskontrolle psychiatrischer Erkrankungen relevant sein könnten. Die Ergebnisse wurden in „BMJ Mental Health“ veröffentlicht.

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VYVGART jetzt als Fertigspritze zur Selbstapplikation*

VYVGART ist nun auch als s.c. Fertigspritze zusätzlich zur Standardtherapie zugelassen und gibt Menschen mit AChR-Ak-positiver generalisierter Myasthenia gravis ein Stück Unabhängigkeit: Die Fertigspritze ist mit wenigen Handgriffen gebrauchsfertig und kann von Patient:innen selbst oder Pflegepersonen verabreicht werden1,* – ob zuhause oder auf Reisen.

Pflichtangaben & Quellen

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Wissenschaftler sagen Fake Science den Kampf an

Wissenschaftler sagen Fake Science den Kampf an

Mit der „Stockholm Declaration“ rufen 27 internationale Wissenschaftler die wissenschaftliche Gemeinschaft auf, sich gegen die steigende Bedrohung durch gefälschte Studien zu wehren. Kernpunkt der vier Empfehlungen ist eine Änderung der Publikationspraxis.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Sicherheit von COMT-Hemmern bei Parkinson: Eine vergleichende Phase-IV-Studie zu Nebenwirkungen von Tolcapon, Entacapon und Opicapon.
J Neural Transm (Vienna), 01.11.2025

Familiäre Multiple Sklerose ist mit einem beschleunigten Fortschreiten zur sekundär progredienten Phase verbunden: eine retrospektive monozentrische Kohortenstudie.
J Neurol 2025;272(12):749.

Der Einfluss des Behandlungsbeginns auf die akute Wirksamkeit bei Migränepatienten, die mit ferngesteuerter elektrischer Neuromodulation (REN) behandelt werden.
Cephalalgia 2025;45(10):3331024251370696.

Cannabidiol als Zusatzbehandlung bei medikamentenresistenter Epilepsie mit epileptischen Spasmen bei Patienten über zwei Jahren.
Pediatr Neurol 2025;174:81–85.

 
 
 
 

KURZMELDUNGEN:

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat das Online-Programm iFightDepression als Best-Practice-Beispiel für die Förderung psychischer Gesundheit ausgezeichnet.
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Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) hat einen neuen Anlauf zur Reform der Notfallversorgung gestartet. Ihr Gesetzentwurf sieht vor, dass Patienten mit dringenden Anliegen künftig gezielter in passende Behandlungsangebote gelenkt werden sollen, statt in überfüllte Notaufnahmen der Kliniken zu gehen.
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Bei der Behandlung der generalisierten Myasthenia gravis legen Neurologen vor allem auf eine schnelle und klinisch bedeutsame Symptomverbesserung Wert. Dies zeigt eine aktuelle Studie.
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TERMINE:

Parkinson-Netzwerkkongress 2025
21. – 22. November 2025
Osnabrück

Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde
26. – 29. November 2025
Berlin

33. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin
27. – 29. November 2025
Hannover

25. Kongress der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin
3. – 5. Dezember 2025
Hamburg

19th European Headache Congress
3. – 6. Dezember 2025
Lissabon, Portugal

 
 

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