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Liebe Leserinnen und Leser,
bislang erfolgt die Diagnose der Parkinson-Krankheit zumeist erst, wenn motorische Symptome sichtbar werden. Dann ist die neurologische Schädigung aber schon sehr weit fortgeschritten. Um die neurodegenerative Erkrankung aber effektiv behandeln und ihr Fortschreiten möglicherweise bremsen zu können, ist eine viel frühere Diagnose notwendig.
Forschende aus Spanien haben nun einen minimalinvasiven Test zur Früherkennung von Morbus Parkinson entwickelt. Sie stützen sich dabei auf die Genexpression in mononukleären Zellen des peripheren Blutes. In diesen identifizierte das Team mehr als 20 Gene, deren Aktivität bei Parkinson-Patienten, die noch keine medikamentöse Therapie erhalten hatten, verändert war, in Zellen gesunder Personen jedoch nicht. Auch wenn der Test bislang noch nicht in der klinischen Praxis angewendet werden kann, sind die Forschenden optimistisch, damit nicht nur eine wenig invasive Möglichkeit der Früherkennung gefunden zu haben, sondern auch Hinweise auf die biologischen Mechanismen der Krankheitsentstehung und -progression.
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