Ausgabe 33/2025

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Mittwoch, 13. August 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

die Entwicklung immunmodulatorischer Therapien hat die Behandlung der Multiplen Sklerose revolutioniert. Seit einigen Jahren steht eine Vielzahl wirksamer Substanzen zur Verfügung, um die überschießende Immunreaktion einzudämmen. Doch wie so oft in der Medizin helfen nicht alle dieser Wirkstoffe allen Patienten gleich gut. Abgesehen von ein paar grundsätzlichen Regeln haben Ärzte daher die Qual der Wahl, wenn es darum geht, die richtige Therapie für den individuellen Patienten auszuwählen. Dies galt bislang auch für die beiden Basistherapien Beta-Interferon und Glatirameracetat. Nun hat ein internationales Forscherteam unter Leitung der Universität Münster jedoch einen genetischen Biomarker identifiziert, der vorhersagt, ob MS-Patienten gut auf eine Behandlung mit Glatirameracetat ansprechen. Entscheidend ist demnach der HLA-Gewebetyp, dessen Bestimmung bislang auch vor Transplantationen Anwendung findet. Als interessante Zusatzerkenntnis ihrer Untersuchungen haben die Forschenden entdeckt, dass offenbar nur wenige Fragmente des Polypeptids für Wirksamkeit von Glatirameracetat verantwortlich sind. Dies könnte zur Weiterentwicklung des Wirkstoffes beitragen.
 
Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
 
Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Multiple Sklerose: HLA-Gewebetyp ermöglicht personalisierte Therapieentscheidung

Multiple Sklerose: HLA-Gewebetyp ermöglicht personalisierte Therapieentscheidung

Interferon oder Glatirameracetat? Diese Frage stellt sich bei vielen Patienten, die erstmals die Diagnose Multiple Sklerose (MS) erhalten. Eine internationale Studie unter Leitung der Universität Münster hat nun einen genetischen Biomarker identifiziert, der vorhersagt, ob MS-Patienten gut auf eine Behandlung mit Glatirameracetat ansprechen. 

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Digitale Dysport® Dosierungshilfe für Spastik Patient*innen

Die digitale Dosierungshilfe eignet sich zum Bestimmen und Definieren der adäquaten Menge von Dysport®-Einheiten je Muskel, zum Ermitteln der entsprechenden Konzentration und zum Download der Zusammenfassung des Behandlungsplanes.

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Lithium – Ein neuer Schlüssel zur Alzheimer-Therapie?

Was ist der Trigger, der den Gedächtnisverlust durch Alzheimer auslöst? Warum entwickeln manche Menschen mit Alzheimer-ähnlichen Veränderungen im Gehirn nie eine Demenz? Diese Fragen beschäftigen Neurowissenschaftler seit Jahrzehnten. Nun hat ein Forscherteam aus den USA möglicherweise eine Antwort gefunden: Lithiummangel im Gehirn.

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DMKG-Kongress: Mehr Migränefreiheit mit AQUIPTA® und BOTOX®

Eine schnell wirksame & langanhaltende Migräneprophylaxe ist möglich – mit AQUIPTA® (Atogepant). Darum ging es beim DMKG-Kongress im Symposium „AQUIPTA® und BOTOX® – Therapie und Prophylaxe bei Migräne neu gedacht“ mit PD Dr. Neeb & Dr. Bogs. Die Experten erläuterten anhand von Studien & Kasuistiken, wie AbbVies Migräne-Portfolio die Lebensqualität von Patient*innen verbessern kann.

 


Fachinformation AQUIPTA®

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Fachgesellschaft: Musiktherapie stärker im ambulanten Setting einsetzen

Fachgesellschaft: Musiktherapie stärker im ambulanten Setting einsetzen

Musiktherapie kann im Rahmen einer therapeutischen Beziehung so wirkungsvoll sein wie ein Opioid oder eine Verhaltenstherapie. Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft plädiert daher dafür, Musiktherapie als kosteneffizientes Mittel auch in der ambulanten Versorgung stärker einzusetzen.

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Parkinson: Mit Kynmobi® die therapeutische Lücke schließen

Wie kann Kynmobi® (Fachinfo) dabei helfen, plötzliche OFF-Episoden zu verhindern oder zu verkürzen? Warum ist ein frühzeitiger Einsatz sinnvoll? Und welche Patienten kommen dafür besonders in Frage? Im Video verrät Prof. Tobias Warnecke mehr dazu.

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Chronische Schmerzen: Linderung mittels telemedizinischer kognitiver Verhaltenstherapie

Kann eine Online-Verhaltenstherapie starke chronische Schmerzen lindern? Eine aktuelle Studie liefert Hinweise auf eine leichte Besserung und mehr Lebensqualität für Betroffene.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Klinische und mechanistische Wirkungen von Cladribin bei schubförmig verlaufender Multipler Sklerose: Zwei-Jahres-Ergebnisse der MAGNIFY-MS-Studie.
Ther Adv Neurol Dis, 31.07.2025

Einleitung einer medikamentösen Behandlung gegen Krampfanfälle bei Patienten mit Hirnabszess.
JAMA Netw Open 2025;8(8):e2524557.

Auswirkungen einer frühzeitigen Plasma-Transfusion bei schweren traumatischen Hirnverletzungen bei Kindern.
J Ped Surg, 02.08.2025

Behandlung mit Tadalafil bei Patienten mit zerebraler Mikroangiopathie: Die randomisierte klinische Studie ETLAS-2.
Stroke, 28.07.2025

 
 
 
 
Invasiv beatmete Erwachsene mit akuter Hirnschädigung: Antibiotikaprophylaxe verringert die Mortalität offenbar nicht

Invasiv beatmete Erwachsene mit akuter Hirnschädigung: Antibiotikaprophylaxe verringert die Mortalität offenbar nicht

Sollten invasiv beatmeten Erwachsenen mit akuter Hirnschädigung prophylaktisch Antibiotika zur Vermeidung von Infektionen der unteren Atemwege (LRTIs) gegeben werden? Eine aktuelle Metaanalyse hat keinen endgültigen Beleg dafür erbracht, dass sich dadurch die Mortalität verringert.

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KURZMELDUNGEN:

Forschende der Technischen Universität Berlin zeigen, wie sich das Vertrauen in die elektronische Patientenakte stärken lässt: Entscheidend ist, auf welche Art und Weise Informationen zum Datenschutz vermittelt werden.
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Die hessische Regierungskoalition möchte erreichen, dass psychiatrische Patienten, die potenziell für andere gefährlich werden könnten, der Polizei gemeldet werden. Ein Vorstoß, der bei Ärzten auf erbitterten Widerstand stößt. 
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TERMINE:

9th International Congress on Neuropathic Pain
4. – 6. September 2025
Berlin

DGN-Special Neuroimmunologie
8. – 9. September 2025
Frankfurt am Main

11. Stuttgarter Symposium der AMSEL
20. September 2025
Stuttgart / online

50. Jahrestagung der Gesellschaft für Neuropädiatrie und 21. Fortbildungsakademie
2. – 4. Oktober 2025
Bern, Schweiz

 
 

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