Ausgabe 18/2025

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Mittwoch, 30. April 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

Schlaganfälle sind die Hauptursache für erworbene Behinderung im Erwachsenenalter und gehen mit erheblichen persönlichen, aber auch ökonomischen Belastungen einher. Umso wichtiger ist es zu verstehen, wie im Fall von ischämischen Hirninfarkten die auslösenden Thromben entstehen und möglicherweise auch vom Körper selbst wieder beseitigt werden können. Als Mitverursacher von Thrombosen galten bislang Immunzellen wie Neutrophile und Monozyten. Nun konnten Münchener Forschende aber zeigen, dass diese Zellen nicht nur Schaden anrichten, sondern auch helfen können, Thromben wieder aufzulösen. Welche Funktion sie übernehmen, hängt nämlich vom Milieu ab, in dem sie sich befinden. In der sauerstoffarmen Umgebung innerhalb des Thrombus verändern sich Neutrophile so, dass sie thrombolytische Enzyme produzieren. Dieser Prozess kann zudem durch Aktivierung eines bestimmten Signalwegs noch verstärkt werden. Die Forschenden hoffen nun, diese Erkenntnisse für die Entwicklung neuer Thrombolytika nutzen zu können, die kein oder nur ein geringeres Risiko für Hirnblutungen mit sich bringen.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Neuigkeiten können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Vom Feind zum Helfer: Immunzellen können Blutgerinnsel auflösen

Vom Feind zum Helfer: Immunzellen können Blutgerinnsel auflösen

Ein Forschungsteam des LMU Klinikums München und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) hat eine bisher unbekannte Rolle bestimmter Immunzellen bei der Auflösung von Blutgerinnseln entdeckt.

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gMG: Frühe VYVGART®*- Gabe kann
Steroid-Einsatz reduzieren

Orale Kortikosteroide (OKS) können mit Nebenwirkungen wie Hyperglykämien, Gewichtszunahme, Osteoporose und Katarakt einhergehen.1 Ergebnisse einer Real-World-Studie zeigten, dass VYVGART®* bei generalisierter Myasthenia gravis (gMG) den mittleren OKS-Bedarf über 6 Monate bei 34 % der Patient:innen
(n = 316) auf ≤ 5 mg/Tag senken konnte.2

Pflichtangaben | Fußnoten & Quellen

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Unkontrollierte Glutamatausschüttungen im Gehirn

Energiemangel im Gehirn und der damit verbundene Stress führen zu ungewöhnlichen Glutmatfreisetzungen, die sich selbst verstärken und so zur Schädigung von Nervenzellen beitragen dürften. Dies berichtet ein Forschungsteam der Ruhr-Universität Bochum sowie der Universitäten Düsseldorf und Twente, Niederlande, im Journal „iScience“.

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Vererbte Alzheimer-Erkrankung: Blutmarker für defekte Nervenverknüpfungen steigt frühzeitig an

Vererbte Alzheimer-Erkrankung: Blutmarker für defekte Nervenverknüpfungen steigt frühzeitig an

Menschen mit einer erblichen Veranlagung für Alzheimer haben bereits etwa elf Jahre vor dem erwarteten Ausbruch von Demenzsymptomen auffällige Blutwerte für das Protein Beta-Synuclein. Das berichtet ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung des DZNE, des Universitätsklinikums Ulm sowie der Universitätsmedizin Halle in „Alzheimer‘s & Dementia“.

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Parkinson über alpha-Synuclein im Liquor früh diagnostizieren

Morbus Parkinson wird hauptsächlich auf Basis von klinischen Symptomen diagnostiziert. Dann ist das Gehirn jedoch schon massiv und irreparabel geschädigt. Forschende aus Bochum haben jetzt gezeigt, dass alpha-Synuclein in der Rückenmarksflüssigkeit schon früh eine sichere Diagnose ermöglichen kann.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Liquor-Biomarker für Alzheimer-Demenz bei Patienten mit anderen Demenzformen
JAMA Neurology, 28.04.2025

Zusammenhang zwischen CT-Perfusionsparametern und Ergebnissen bei Patienten mit Verschlüssen mittelgroßer Gefäße, die sich einer endovaskulären Thrombektomie unterziehen.
Ther Adv Neurol Dis, 22.04.2025

Fortsetzen oder Absetzen der Aspirin-Einnahme bei chirurgisch behandeltem chronischen subduralen Hämatom: Eine randomisierte klinische Studie.
JAMA Neurology, 27.04.2025

Vergleich des klinischen Spektrums der Huntington-Krankheit im Jugend- und Erwachsenenalter: Eine nationale Kohorten- und Enroll-HD-Beobachtungsstudie.
Neurology, 22.04.2025

 
 
 
Power-Impfung gegen Krebs bringt Immunsystem auf Trab

Power-Impfung gegen Krebs bringt Immunsystem auf Trab

MHH-Forschende mobilisieren mit einem Zwei-Phasen-Impfschema die Immunabwehr gegen Tumorzellen innerhalb von nur zwei Wochen.

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KURZMELDUNGEN:

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Nina Warken soll nach dem Wunsch von CDU-Parteichef Friedrich Merz (CDU) die Gesundheitsministerin der künftigen Bundesregierung werden.
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Die gemeinnützige Klaus Faber Stiftung fördert die Einrichtung des „Klaus Faber Institut für Neuroimmunologie (KF/NI)“ am Campus Homburg der Universität des Saarlandes. Dort soll intensiv zu den Ursachen der Multiplen Sklerose geforscht werden.
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TERMINE:

DGN-Fortbildung: Neurologie kompakt in Lübeck-Travemünde
9. - 10. Mai 2025
Travemünde

36. Marburger Neurologie Tagung
16. - 17. Mai 2025
Marburg

5. Weiterbildungstag der Jungen Neurologie
23. - 24. Mai 2025
Leipzig

 
 

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