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Liebe Leserinnen und Leser,
neue Studienergebnisse unterstreichen, wie stark zeitliche Ernährungsmuster die Lebergesundheit beeinflussen können. Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten verweist auf eine aktuelle Veröffentlichung in „Nature Metabolism“. Darin zeigt eine internationale Arbeitsgruppe, wie häufiges Snacken und unregelmäßige Essenszeiten den zirkadianen Rhythmus der Leber stören und damit zentrale Stoffwechselprozesse aus dem Takt bringen können. Besonders der Zuckerstoffwechsel fungiert als Taktgeber für die tageszeitliche Proteinproduktion in der Leber. Dagegen scheinen regelmäßige Mahlzeiten mit längeren Pausen die metabolische Stabilität zu unterstützen.
Forschende der Universität Basel (Schweiz) zeigen in einem Mausmodell zu frühkindlich erworbenen Hepatitis‑B‑Infektionen, dass das Immunsystem das Virus im Erwachsenenalter durchaus bekämpft, wenn auch mit „angezogener Handbremse“. Schrittweise gebildete Antikörper und unterstützende T‑Helferzellen reduzieren die Viruslast, bleiben jedoch numerisch und funktionell eingeschränkt. Wird dieses T‑Zell‑Repertoire experimentell verstärkt, verbessert sich die Immunreaktion. Dies deutet darauf hin, dass künftige Therapien an bereits bestehenden, aber begrenzten Abwehrmechanismen ansetzen könnten.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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