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Liebe Leserinnen und Leser,
eine aktuelle Langzeitstudie liefert neue Hinweise darauf, dass sich das Risiko für einen Typ-2-Diabetes bereits viele Jahre vor der klinischen Diagnose im Stoffwechsel widerspiegelt. Forschende vom Helmholtz Zentrum München analysierten bei Teilnehmenden der KORA-Studie über einen Zeitraum von 14 Jahren mehrere Hundert Metaboliten im Blut. Dabei zeigte sich ein zeitlich gestuftes Muster: In frühen Stadien dominierten Veränderungen im Energiestoffwechsel, unter anderem bei Metaboliten der Fettsäureoxidation und des Citratzyklus, während in späteren Stadien vor allem Aminosäuren auffällig waren. Die Ergebnisse könnten langfristig eine frühere Identifikation von Risikopersonen sowie gezieltere Präventionsstrategien ermöglichen.
Eine große französische Kohortenstudie unter Nutzung von Registerdaten liefert neue Daten zur mRNA-COVID-19-Impfung in der Frühschwangerschaft. In der Analyse von mehr als 527.000 Lebendgeburten zeigte sich kein erhöhtes Risiko für angeborene Fehlbildungen nach einer Impfung im ersten Trimenon. Weder insgesamt noch nach Organsystem oder einzelnen Fehlbildungen betrachtet war die Wahrscheinlichkeit nach Exposition der Mutter gegenüber einem mRNA-Impfstoff mit einem erhöhten Risiko für angeborene Fehlbildungen verbunden.
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