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Liebe Leserinnen und Leser,
in einer großen prospektiven Kohortenstudie mit mehr als 117.000 Teilnehmerinnen war ein höheres Maß an Krafttraining mit einem geringeren Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse assoziiert. Bei mindestens zwei Stunden pro Woche zeigte sich gegenüber fehlendem Krafttraining eine Risikoreduktion um 20 Prozent für schwere kardiovaskuläre Erkrankungen und um 44 Prozent für Myokardinfarkte. Besonders günstig fiel das Risikoprofil bei Frauen aus, die Kraft- und Ausdauertraining kombinierten und zugleich ihre Zeit im Sitzen begrenzten.
Ein weiterer Präventions- und Versorgungsaspekt bei Frauen zeigt sich in der Diabetologie. Zyklus, Schwangerschaft, Wechseljahre und das Polyendokrine Metabolische Ovarialsyndrom können die Insulinwirkung und Glukosekontrolle deutlich beeinflussen. Zudem berichten Betroffene über eine hohe mentale Belastung und Versorgungslücken. Experten fordern daher eine geschlechtersensible Diabetesversorgung, die hormonelle Veränderungen, psychosoziale Faktoren und kardiometabolische Risiken konsequent in Beratung und Therapie einbezieht.
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Ich wünsche Ihnen eine interessante Lektüre und eine gute Woche.
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