Ausgabe 21/2026

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Freitag, 22. Mai 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

neue Studiendaten der George Washington University (USA) zeigen, dass das Sensitive-Skin-Syndrom biologisch klar von der Rosazea abzugrenzen ist. Die verantwortlichen Forschenden fanden weder eine erhöhte Demodex-Besiedlung noch typische inflammatorische Signalwege der Rosazea bei empfindlicher Haut. Die Ergebnisse könnten neue diagnostische Kriterien und zielgerichtete Therapieansätze für Patienten mit Sensitive Skin ermöglichen.

Exosomen aus Planarien beschleunigten in einer aktuellen In-vitro-Studie aus der Fachzeitschrift „ACS Omega“ die Wundheilung in menschlichen 3D-Hautmodellen deutlich. Die aus Strudelwürmern gewonnenen extrazellulären Vesikel verbesserten die Geweberegeneration und förderten selbst die Heilung geschädigter Blutgefäße. Die Ergebnisse könnten neue Perspektiven für regenerative Therapien und innovative Ansätze in der Wundbehandlung liefern.

Das könnte Sie auch interessieren: Die aktualisierte S1-Leitlinie „Empfehlungen zur UV-Therapie und Photochemotherapie“ der DDG bietet evidenz- und expertenbasierte Handlungsempfehlungen zur Indikationsstellung, Durchführung und Sicherheit phototherapeutischer Verfahren.

Weitere aktuelle Studienergebnisse finden Sie auf unserem Nachrichtenportal. Eine aufschlussreiche Lektüre wünscht Ihnen




   Ihr
   Ingo Schroeder

 

 
 
Forschende grenzen das Sensitive-Skin-Syndrom von Rosazea ab

Forschende grenzen das Sensitive-Skin-Syndrom von Rosazea ab

Eine Studie liefert neue Hinweise darauf, dass das Sensitive-Skin-Syndrom biologisch klar von Rosazea zu unterscheiden ist. Wichtige Entzündungsmechanismen der Rosazea fanden sich bei empfindlicher Haut nicht.

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Exosomen aus Planarien unterstützen Wundheilung im Hautmodell

Forschende aus Schweden sammelten wilde Strudelwürmer aus einem Park in Malmö. Es ist ihnen gelungen, die Regenerationsfähigkeit der Würmer zu nutzen, um die Wundheilung in rekonstruierten menschlichen Hautmodellen in vitro zu beschleunigen.

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UV-Therapie und Photochemotherapie: Aktualisierte Leitlinie veröffentlicht

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Die aktualisierte Leitlinie „Empfehlungen zur UV-Therapie und Photochemotherapie“ der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) erläutert die richtige Indikationsstellung und sichere Durchführung der Behandlung.

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Epidermolysis bullosa: Mesenchymale Stammzellen bremsen die Inflammation

Bei rezessiver dystrophischer Epidermolysis bullosa (RDEB) kann die intravenöse Infusion mesenchymaler Stammzellen von Familienspendern Symptome wie Pruritus, Schlafstörungen und Müdigkeit lindern. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Spanien.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Inzidenz und Risikofaktoren medizinischer klebstoffbedingter Hautschäden bei Intensivpatienten: eine systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
J Wound Care 30.04.2026

Metaanalyse der Hautumlagerungsmethode und der Z-Plastik-Methode zur Korrektur des Epikanthus.
Medicine 01.05.2026

Rosazea und Hippophae rhamnoides: Ein phytochemischer Ansatz zur Hautregeneration. Systematische Übersichtsarbeit.
Medicina 01.04.2026

Minimale systemische Exposition bei maximaler Anwendung von Delgocitinib-Creme bei Patienten mit schwerem chronischem Handekzem in der randomisierten, Vehikel-kontrollierten, doppelblinden Phase-3-Studie DELTA 2.
Dermatol Ther 17.05.2026

 
 
 
Melanom: Personen in Outdoor-Berufen besonders betroffen

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Neue Daten zeigen: Insbesondere wer beruflich viel im Freien arbeitet, hat ein deutlich erhöhtes Risiko für Melanome im Gesicht. Gleichzeitig fehlt es vielen Betroffenen an Risikobewusstsein und systematischem Sonnenschutz.

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KURZMELDUNGEN:

Laborgezüchtete Hautorganoide können komplexe Blutgefäßnetzwerke bilden, auf Entzündungsreize reagieren und verletzte Gefäße erneuern. Das eröffnet neue Perspektiven für die regenerative Medizin und Gefäßforschung.
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Die DFG richtet an der Universität Duisburg-Essen den Sonderforschungsbereich 1752 „DYNAMO“ ein. Ab Oktober 2026 fördert sie die Forschung zur Verbesserung von Therapien gegen schwarzen Hautkrebs mit 12,9 Millionen Euro.
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Unterschiede in der Signalübertragung zwischen den trigeminären und den spinalen Schmerzbahnen sind dafür verantwortlich, dass Juckreiz im Gesicht anders wahrgenommen wird als am restlichen Körper.
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TERMINE:

EADV Course: Tropical Dermatology
10.–12. Juni 2026
Amsterdam (Niederlande)

Dermatologie und Allergologie Refresher
2.–4. Juli 2026
Berlin

30. Fortbildungswoche für praktische Dermatologie und Venerologie
8.–10. Juli 2026
München

Jahrestagung 2026 der Schweizerischen Gesellschaft für Dermatologie und Venerologie
26.–28. August 2026
Zürich (Schweiz)

 
 

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