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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
in einem Forschungsprojekt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) wurden drei CAR-Tregs entwickelt, die sich gezielt an die Betazellen heften und sie schützen. Gleichzeitig lassen sich die Betazellen so auch in der Bildgebung darstellen. Laut den Wissenschaftlern könnten die CAR-Tregs genutzt werden, um bei Patienten mit Typ-1-Diabetes therapeutische Stoffe direkt zu den Zellen zu bringen. Einer dieser Bausteine geht jetzt in die klinische Phase und wird in einer Studie nun erstmals am Menschen untersucht. „Bis die CAR-Tregs Einzug in die Standardtherapie halten, werden allerdings noch Jahre vergehen“, kommentiert Prof. Matthias Hardtke-Wolenski von der MHH.
Obwohl ein höherer Body-Mass-Index (BMI) ein bekannter Risikofaktor für Brustkrebs bei postmenopausalen Frauen ist, war bislang unklar, ob sich dieses Risiko bei Frauen mit und ohne Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Typ-2-Diabetes unterscheidet. Eine aktuelle Studie aus Deutschland ergab, dass jeder Anstieg des BMI um 5 kg/m² mit einem um 31 Prozent höheren Brustkrebsrisiko bei Frauen verbunden war, die während der Nachbeobachtung eine Herz-Kreislauf-Erkrankung entwickelten. Das Auftreten von Typ-2-Diabetes schien das Brustkrebsrisiko hingegen nicht zu beeinflussen.
Das könnte Sie auch interessieren: US-Forscher haben herausgefunden, dass Frauen, die mit einer Östrogen-Monotherapie behandelt wurden, seltener an Brustkrebs erkrankten als Frauen ohne Hormontherapie. Im Gegensatz dazu tritt bei Frauen, die eine Östrogen-Progestine-Hormontherapie erhalten haben, häufiger an Brustkrebs als Frauen ohne Hormontherapie.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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