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Liebe Leserinnen und Leser,
sehr wenig Kohlenhydrate, sehr viel Fett und moderate Mengen Eiweiß – eine solche ketogene Ernährung könnte bei Diabetikern (insbesondere solchen mit Typ-2-Diabetes) die Energieversorgung weg von Glukose hin zu Ketonkörpern verschieben – mit dem Ergebnis stabilerer Blutzuckerwerte, weniger Heißhunger und häufig besserer körperlicher und mentaler Leistungsfähigkeit im Alltag und beim Sport. Zumindest bei Mäusen funktioniert das, wie die Autoren einer neuen Untersuchung am Diabetes-Tiermodell berichten: Nach einer Woche ketogener Ernährung sei der Blutzuckerspiegel der Mäuse „völlig normal“ gewesen, schreiben die Wissenschaftler. Ob das bei Menschen aber auch in diesem Maße klappen könnte? Die Forschenden selbst weisen darauf hin, dass eine ketogene Ernährungsweise schwer durchzuhalten sei. Die Evidenz für den Nutzen einer solchen Ernährungsweise bei Diabetes nimmt zwar zu, doch ist sie noch nicht ebenso gut erforscht wie andere – vor allem auch, was die Langzeitsicherheit betrifft.
Wie kommt es, dass Frauen bis zu den Wechseljahren im Hinblick auf den Blutdruck meist besser dastehen als Männer? Forschungen mit einem mathematischen Modell des Herz-Kreislauf- und Nierensystems liefern darauf eine Antwort: Die gefäßerweiternde Wirkung von Östrogen vor allem in den zuführenden Blutgefäßen in der Niere sind demnach die Hauptursache für den niedrigeren Blutdruck und die Resistenz prämenopausaler Frauen gegenüber einer Hypertonie.
Lesen Sie außerdem in dieser Woche unter anderem über einen Vergleich zwischen einem oralen und einem per Injektion verarbreichten GLP-1-Rezeptoragonisten bei der Senkung von Blutzuckerspiegel und Körpergewicht.
Viel Spaß beim Lesen und ein entspanntes Wochenende wünscht Ihnen
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