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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Diabetologie und Endokrinologie,
Prä-Diabetes mellitus entwickelt sich oft über Jahre ohne deutlich spürbare Symptome. Forscher der Deutschen Sporthochschule Köln haben bei einer Pilotstudie nun die Erkenntnis gewonnen, dass sich das tägliche Trinken von Aroniasaft positiv auf die Gesundheit bei Menschen mit Prä-Diabetes mellitus auswirken könnte. Bereits nach zwei Wochen zeigten sich leicht positive Wirkungen auf den Gefäßwiderstand sowie in Kombination mit körperlichem Training auf die Muskelmasse.
Diabetische Fußulzera sind eine schwerwiegende Komplikation bei Patienten mit Typ-1- und Typ-2-Diabetes. Forschende aus den USA haben nun einen neuen Ansatz entwickelt, um scheinbar verheilte diabetische Fußulzera zu identifizieren, bei denen ein erhöhtes Risiko für ein Rezidiv besteht. „Unsere Forschung zeigt, dass ein hoher transepidermaler Wasserverlust bei scheinbar geschlossenen Wunden, der eine defekte Barrierefunktion der Haut anzeigt, mit einem erneuten Wundaufbrechen einhergeht“, erklärt Erstautor Chandan Sen.
Auch interessant: Eine neue Studie aus Deutschland zeigt, warum vor allem Bauchfett so gefährlich ist. In diesem viszeralen Fettgewebe kommt es bei Übergewicht zu einem Umbau der Blutgefäße, der Entzündungen und Funktionsstörungen fördert. Die Wissenschaftler konnten außerdem ein wichtiges Botenmolekül identifizieren, das für die Erhaltung der gesunden Gefäßstruktur im Fettgewebe notwendig ist.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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