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Liebe Leserinnen und Leser,
manche Krebstherapien agieren nicht nur gegen den zu bekämpfenden Tumor, sondern können auch stark belastende Nebenwirkungen haben – wie eine starke Schädigung der Darmschleimhaut. Ein Forscherteam aus Deutschland hat nun aber ein Stoffwechselprodukt identifiziert, das von Darmbakterien nach der Verdauung pflanzlicher Lebensmittel produziert wird. Laut den Wissenschaftlern aktiviert der Metabolit intestinale Stammzellen und unterstützt das Immunsystem. Um welches Stoffwechselprodukt es sich handelt, können Sie im ersten Beitrag unseres Newsletters erfahren.
Bleiben wir beim Thema Krebserkrankungen und Darm: Bisher war die landläufige Meinung, dass eine Immuncheckpoint-Blockade bei metastasierten Kolorektalkarzinomen mit intakter Mismatch-Reparatur (pMMR) nicht viel ausrichten kann. Offenbar gibt es aber eine Untergruppe von Patienten, die durchaus davon profitiert. In der gerade in „Nature“ veröffentlichten Phase-II-Studie NICHE ermittelten deren Autoren Betroffene mit frühem pMMR Kolonkarzinom, die auf eine neoadjuvante Behandlung mit Nivolumab plus Ipilimumab pathologisch in erheblichem Maße ansprachen. Mehr dazu können Sie im entsprechenden Beitrag unseres Newsletters lesen.
Außerdem gibt es Informationen zu neuartigen Therapien für gastrointestinale Karzinomen, bei denen laseraktivierte Antikörper zum Einsatz kommen, sowie dazu, mit welchem Trick sich aus Stammzellen gewonnene Leberzellen besser für die Forschung nutzen lassen.
Ich wünsche Ihnen eine gute Restwoche!
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