Ausgabe 02/2026

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Donnerstag, 08. Januar 2026

Liebe Leserinnen und Leser,
der Verlust des Gens Rb1 hat sich als prädiktiver Biomarker für eine neue Therapieoption bei fortgeschrittenem Brustkrebs erwiesen. Das berichten Forscher der University of Texas (USA). Ihre neue Studie zeigt, dass die kombinierte ATR/PKMYT1-Hemmung selektiv Rb1-defiziente triple-negative sowie CDK4/6-Inhibitor-resistente ER-positive Tumoren angreift.
Ist ein risikobasiertes Brustkrebs-Screening für Frauen genauso sicher wie ein jährliches Screening? Diese Frage stellten sich Forscher der University of California, San Francisco (USA). Es zeigte sich, dass die Rate an Karzinomen im Stadium IIB und höher sowie die Rate an Brustbiopsien in der risikobasierten Gruppe der Durchführung jährlicher Mammographien nicht unterlegen ist.
Lesen Sie auch: Eine weitere aktuelle Studie der University of California, San Francisco hat eine abnorme Kollagenstruktur in uterinen Narben als zentralen Faktor bei Plazenta accreta identifiziert. Entzündliche Prozesse und fehlgeleitete Narbenheilung verändern die Gewebeorganisation und begünstigen eine pathologische Plazentaanhaftung. Diese Erkenntnisse könnten dazu beitragen, das Risiko früher erkennen zu können.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und einen guten Start in das neue Jahr!




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Fortgeschrittener Brustkrebs: Gen Rb1 könnte als prädiktiver Biomarker für neue Therapiestrategie dienen

Fortgeschrittener Brustkrebs: Gen Rb1 könnte als prädiktiver Biomarker für neue Therapiestrategie dienen

Eine neue US-Studie identifiziert den Verlust des Gens Rb1 als prädiktiven Biomarker für eine ATR/PKMYT1-gerichtete Therapie bei Patientinnen mit triple-negativem und CDK4/6-Inhibitor-resistentem ER-positiven Brustkrebs.

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WISDOM-Studie: Personalisierte Brustkrebs-Screenings genau so sicher wie jährliche Mammographien

Laut einer neuen US-Studie ist ein individualisierter/risikobasierter Ansatz beim Brustkrebs-Screening, genau so sicher wie die jährliche Durchführung von Mammographien.

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Plazenta accreta: Abnormale Kollagenstruktur als Ursache vermutet

Plazenta accreta: Abnormale Kollagenstruktur als Ursache vermutet

Wissenschaftler der University of California – Los Angeles Health Sciences (USA) haben untersucht, inwiefern Kollagen eine Schlüsselrolle bei der Plazenta accreta spielt und liefern neue Erkenntnisse.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Pathogene Keimbahnvarianten bei Frauen ohne Brustkrebs in der Vorgeschichte. Eine Sekundäranalyse der randomisierten klinischen WISDOM-Studie.
JAMA Intern Med 12.12.2025

Quadrivalenter HPV-Impfstoff und hochgradige vulvovaginale Läsionen.
JAMA Oncol 18.12.2025

Laborbefunde einer chronischen Nierenerkrankung nach Präeklampsie.
JASN 02.01.2026.

Nanopartikel-Ultraschall-Synergie: ein neues theranostisches Paradigma für Brust- und gynäkologische Krebserkrankungen.
Front Oncol 04.12.2025

 
 

Uniklinik Köln: Institut für Familiäre Tumorerkrankungen gegründet

Zum 1. September 2025 hat Prof. Alexander Volk seine neue Position als W3-Professor für Familiäre Tumorerkrankungen an der Universität zu Köln und der Uniklinik Köln angetreten. Mit seiner Berufung ist die Erweiterung des Zentrums Familiärer Brust- und Eierstockkrebs und Gründung des Institutes Familiäre Tumorerkrankungen zum 1. Januar 2026 verbunden.

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Prävention prä- und postpartaler Harninkontinenz: IQWiG veröffentlicht Vorbericht

Prävention prä- und postpartaler Harninkontinenz: IQWiG veröffentlicht Vorbericht

Im Auftrag des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) prüft das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) derzeit den Nutzen eines Beckenbodentrainings in der Schwangerschaft zur Prävention von prä- und postpartaler Harninkontinenz.

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PANORAMA:

Die DGGG und der BVF weisen auf die neue S1-Leitlinie „Empfehlungen zur Betreuung und Versorgung von weiblichen Betroffenen sexualisierter Gewalt“ hin.
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Wie sich eine einzige befruchtete Zelle zu einem vielzelligen Organismus entwickelt, ist genauestens abgestimmt. Fehler in diesem System haben schwerwiegende Folgen für den Embryo.
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Selbst moderater Alkoholkonsum erhöht das Risiko für verschiedene Krebsarten, wie eine aktuelle Untersuchung aus den USA erneut zeigt.
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TERMINE:

Künstliche Intelligenz in der Medizin – Symposium 2026
16.01.-17.01.2026
Homburg/Saar

9. Österreichischer interprofessioneller Palliativkongress
23.04.-25.04.2026
Graz, Österreich

68. Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft
11.06.-13.06.2026
Berlin

52. Jahrestagung der Gesellschaft für Neonatologie und Pädiatrische Intensivmedizin
17.06.-19.06.2026
Mannheim

 
 

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