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Liebe Leserinnen und Leser,
dichtes Brustgewebe bleibt eine Herausforderung im Mammographie-Screening. Eine neue prospektive Studie der Mayo Clinic (USA) belegt nun: die molekulare Brustbildgebung ergänzt die digitale Brusttomosynthese wirkungsvoll und kann somit die Rate der Identifizierung invasiver Tumoren um mehr als das Doppelte erhöhen. Diese radiologischen Ergebnisse sind relevant, denn sie könnten die Früherkennung von Brustkrebs bei Hochrisikopatientinnen entscheidend verbessern, schreiben die Forscher um Erstautorin Prof. Carrie B. Hruska.
Hormonelle Umbrüche markieren auch im Verlauf der Multiplen Sklerose (MS) einen Wendepunkt. Eine neue Analyse zeigt, dass sich Manifestationsort, Komorbiditätsprofil und Mortalitätmuster bei prä- und postmenopausalen Frauen deutlich unterscheiden. Während bei prämenopausalen Patientinnen mit MS eher Sehnervenbeteiligungen und psychiatrische Komorbiditäten dominieren, stehen bei postmenopausalen Frauen mit MS neurodegenerative Prozesse und kardiovaskuläre Risiken im Vordergrund. Aus diesen Erkenntnissen, die auf dem Kongress ECTRIMS 2025 in Barcelona (Spanien) vorgestellt wurden, ließen sich unmittelbare Konsequenzen für ein personalisiertes Therapiemanagement ableiten.
Lesen Sie auch: Eine kurze Verhaltensaktivierungs-Psychotherapie (BA) kann die Befürwortung von Suizidgedanken bei perinatal depressiven Patientinnen signifikant reduzieren – unabhängig von Behandler oder Setting. Das zeigt eine aktuelle Sekundäranalyse der SUMMIT-Studie. Die Wissenschaftler der University of North Carolina (USA) stellten fest, dass mit jeder Therapiesitzung die Wahrscheinlichkeit, Suizidgedanken zu befürworten, um 25 Prozent sank, nach drei Monaten sogar um 80 Prozent. Diese Ergebnisse unterstreichen das Potenzial von BA als Präventionsstrategie.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
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