Ausgabe 25/2026

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Donnerstag, 18. Juni 2026

Liebe Leserinnen und Leser,

für das Ende dieser Woche werden hierzulande wieder hohe Temperaturen erwartet – der Sommer ist da, Deutschland schwitzt. Viele Frauen mit Hitzewallungen in den Wechseljahren werden dadurch noch zusätzlich belastet. Unter anderem eine Linderung dieser Beschwerden soll durch die Hormontherapie erreicht werden. Diese hat aber noch weitere Vorteile, wie eine jüngst auf der Jahrestagung der Endocrine Society vorgestellte Untersuchung verdeutlicht. Die Ergebnisse der retrospektive Kohortenstudie mit 387 postmenopausalen Frauen ergab bei Probandinnen unter HRT an den beurteilten Skelettregionen eine signifikant höhere Knochenmineraldichte als bei Studienteilnehmerinnen, die keine HRT erhielten. Einen kausalen Beleg liefere die Studie zwar nicht, räumen die Autoren ein. Dennoch lasse sie die Schlussfolgerung zu, dass die HRT einem Verlust an Knochenmasse vorbeugen könne.

Und noch ein wichtiges Update gibt es zur häufigsten Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane in Deutschland – dem Endometriumkarzinom. Hierzu ist eine aktualisierte S3-Leitlinie erschienen, in deren Fokus eine noch präzisere, risikoadaptierte Therapie steht. Außerdem erfahren Sie in unserem Newsletter in dieser Woche, dass in der Geburtshilfe objektive Messungen statt bloßem „Augenmaß“ bei postpartalen Blutungen lebensrettend sein können, und dass neue genetische Faktoren bei schwangerschaftsbedingten Lebererkrankungen möglicherweise den Weg für eine bessere Diagnostik ebnen.

Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre!




   Ihre
   Lena Johannes

 

 
 
Menopausale Hormontherapie könnte vor Knochenschwund schützen

Menopausale Hormontherapie könnte vor Knochenschwund schützen

Postmenopausale Frauen weisen unter einer Hormontherapie möglicherweise ein deutlich geringeres Risiko für Osteopenie und Osteoporose auf. Darauf deuten Daten einer retrospektiven Kohortenstudie hin, die auf der Jahrestagung der Endocrine Society (ENDO 2026) in Chicago vorgestellt wurden.

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Kisqali als Therapieoption bei frühem HR+/HER2− Brustkrebsa

Bei frühem HR+/HER2− Brustkrebs besteht trotz endokriner Therapie ein hohes Rezidivrisiko.2 Eine adjuvante Therapie mit Kisqali + Aromataseinhibitor kann das Rezidivrisiko bei einem breiten Patientenkollektiv mit frühem HR+/HER2- Brustkrebs und Hochrisikomerkmalen reduzieren1,2,a – wie Sie geeignete Patientinnen erkennen und was Sie über Kisqali wissen sollten:

Pflichtangaben | Referenzen

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Aktualisierte S3-Leitlinie Endometriumkarzinom: Verbesserte risikoadaptierte Therapie für Betroffene

Das Leitlinienprogramm Onkologie hat die S3-Leitlinie Endometriumkarzinom überarbeitet. Die Leitlinie gibt unter anderem evidenzbasierte Empfehlungen für eine risikoadaptierte Therapie sowie Hinweise zur Diagnostik und Therapie seltener histologischer Subtypen und erblicher Varianten.

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Sommer, Sonne, Hitzewallung?

Wechseljahresbedingte Hitzewallungen und Schlafstörungen belasten viele Frauen in der warmen Jahreszeit besonders stark.1 In der Phase-3b-Studie DAYLIGHT reduzierte der NK3-Rezeptor-Antagonist VEOZA™ (Fezolinetant)* Hitzewallungen ab Tag 1 der Einnahme.2 Auch VMS-bedingte Schlafstörungen verbesserten sich.3 Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lesen Sie in diesem aktuellen Fachartikel:

Fachinformation | Referenzen & Hinweise
MAT-DE-VEO-2026-00111 | Erstellt: April 2026

Tired stressed woman fanning home sweating hard no conditioning suffocating difficulty breathe
 
 
 
 
Postpartale Blutungen: Messung statt Augenmaß soll Müttersterblichkeit reduzieren

Postpartale Blutungen: Messung statt Augenmaß soll Müttersterblichkeit reduzieren

Viele Frauen verlieren nach einer Geburt übermäßig viel Blut. Ab wann postpartale Blutungen gefährlich werden, wird oft durch bloßen Augenschein beurteilt – und kann zu gravierenden Fehleinschätzungen führen. Die WHO plädiert deshalb für exakte Messungen.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Nach der 24. Schwangerschaftswoche gemessenen Zervixlänge als prädiktiver Wert für eine spontane Frühgeburt. Systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse.
Am J Obstet Gynecol 2026;235(1):9–21.

Anwendung von Antibiotika im Wochenbett (außerhalb von Studien) und Risiko für Infektionen bei Mutter und Neugeborenem: Eine Sekundäranalyse der randomisierten kontrollierten Studie A-PLUS.
Int J Gynaecol Obstet 2026;173(3):1362–1371.

Avelumab plus Methotrexat bei gestationsbedingten Trophoblasttumoren: Die nicht randomisierte klinische Phase-I/II-Studie TROPHAMET.
JAMA Oncol 11.06.2026

 
 

Schwangerschaftsbedingte Lebererkrankung: Genetische Studie deckt bisher unbekannte Faktoren auf

Die Ergebnisse einer neuen Studie eröffnen neue Ansätze für die Erforschung schwangerschaftsbedingter Lebererkrankungen. Sie weisen außerdem den Weg hin zu neuen Strategien, um ICP-Risikogruppen zu identifizieren, die Diagnose und die Therapie zu verbessern sowie die Früherkennung damit verbundener Erkrankungen zu unterstützen.

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Menopause: Fezolinetant verbessert Hitzewallungen und psychische Beschwerden

Menopause: Fezolinetant verbessert Hitzewallungen und psychische Beschwerden

Die nicht hormonelle Therapie mit Fezolinetant führte in einer Real-World-Studie zu einer signifikanten Verbesserung von Hitzewallungen sowie depressiven und Angstsymptomen bei Frauen mit menopausalen, vasomotorischen Beschwerden. Die Ergebnisse wurden auf der Jahrestagung der Endocrine Society (ENDO 2026) in Chicago vorgestellt.

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KURZMELDUNGEN:

Immer weiter steigende Kosten für die medizinische Versorgung sollen gebremst werden. Die Koalition plant dafür ein umstrittenes Sparpaket. Jetzt soll noch mehr hinein – nur von wem?
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Ein neues Beckenbodenzentrum am Universitätsklinikum Dresden vereint mehrere medizinische Disziplinen für die Behandlung von Kontinenzstörungen.
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Eines der Schwerpunkthemen der am 11. Juni zu Ende gegangenen 99. Gesundheits­ministerkonferenz war der Abbau bürokratischer Hürden und eine stärkere Nutzung digitaler Instrumente im Gesundheitswesen und in der ärztlichen Versorgung.
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TERMINE:

Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe
25.–27. Juni 2026
Salzburg (Österreich)

3. Deutsch-Österreichisches Symposium Pränataldiagnostik
3.–4. Juli 2026
Berchtesgaden

Gynäkologie Refresher
9.–11. Juli 2026
München

excellence in oncology – Mammakarzinom
18. Juli 2026
online

Niedersächsischer Gynäkologentag
29. August 2026
Hannover

 
 

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