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Liebe Leserinnen und Leser,
für das Ende dieser Woche werden hierzulande wieder hohe Temperaturen erwartet – der Sommer ist da, Deutschland schwitzt. Viele Frauen mit Hitzewallungen in den Wechseljahren werden dadurch noch zusätzlich belastet. Unter anderem eine Linderung dieser Beschwerden soll durch die Hormontherapie erreicht werden. Diese hat aber noch weitere Vorteile, wie eine jüngst auf der Jahrestagung der Endocrine Society vorgestellte Untersuchung verdeutlicht. Die Ergebnisse der retrospektive Kohortenstudie mit 387 postmenopausalen Frauen ergab bei Probandinnen unter HRT an den beurteilten Skelettregionen eine signifikant höhere Knochenmineraldichte als bei Studienteilnehmerinnen, die keine HRT erhielten. Einen kausalen Beleg liefere die Studie zwar nicht, räumen die Autoren ein. Dennoch lasse sie die Schlussfolgerung zu, dass die HRT einem Verlust an Knochenmasse vorbeugen könne.
Und noch ein wichtiges Update gibt es zur häufigsten Krebserkrankung der weiblichen Geschlechtsorgane in Deutschland – dem Endometriumkarzinom. Hierzu ist eine aktualisierte S3-Leitlinie erschienen, in deren Fokus eine noch präzisere, risikoadaptierte Therapie steht. Außerdem erfahren Sie in unserem Newsletter in dieser Woche, dass in der Geburtshilfe objektive Messungen statt bloßem „Augenmaß“ bei postpartalen Blutungen lebensrettend sein können, und dass neue genetische Faktoren bei schwangerschaftsbedingten Lebererkrankungen möglicherweise den Weg für eine bessere Diagnostik ebnen.
Ich wünsche Ihnen eine aufschlussreiche Lektüre!
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