|
Liebe Leserinnen und Leser,
ein Forscherteam der Rockefeller University (USA) hat neue Erkenntnisse zur Metastasierung von Brustkrebs veröffentlicht: Der mitochondriale Glutathion-Transport über SLC25A39 fördert die frühe Besiedlung der Lunge durch Tumorzellen – jedoch nicht durch antioxidative Wirkung, sondern durch Aktivierung des Transkriptionsfaktors ATF4. Die Erkenntnisse liefern einen möglichen Ansatzpunkt für gezielte Therapien gegen frühe Metastasierungsprozesse.
Der Fortschritt der Geburt zum Zeitpunkt eines Notkaiserschnitts beeinflusst die spätere Lage der Narbe. Je weiter der Muttermund geöffnet und je tiefer das Ungeborene im Becken liegt, desto weiter kaudal liegt die Narbe – teils sogar im Bereich des Gebärmutterhalses. Auch Body-Mass-Index, Gestationsalter, Nahttechnik und uterine Durchblutung beeinflussen die sonographisch beurteilte Narbenheilung. Das berichten Forscher der University of Cambridge (USA). Perspektivisch könnten die neuen Erkenntnisse den Weg für eine bessere Vorhersage und Prävention von Frühgeburten nach einem vorangegangenen Kaiserschnitt ebnen.
Das könnte Sie auch interessieren: Für Brustkrebs-Patientinnen mit invasiver Resterkrankung und hohem Rezidivrisiko nach neoadjuvanter Therapie könnte Trastuzumab-Deruxtecan (T-DXd) eine wirksamere Alternative zu Trastuzumab Emtansin darstellen. In der DESTINY-Breast05-Studie verbesserte das Antikörper-Wirkstoff-Konjugat T-DXd das invasive krankheitsfreie Überleben um 53 Prozent. Das geht aus Forschungsergebnissen hervor, die auf dem diesjährigen ESMO-Kongress in Berlin präsentiert wurden.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.
|