Ausgabe 30/2025

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Donnerstag, 24. Juli 2025

Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Gynäkologie,

laut einer aktuellen US-Studie haben Frauen, die während der Schwangerschaft häufig Komplikationen erleiden, in den folgenden Jahrzehnten ein höheres Schlaganfallrisiko. So war das Risiko beispielsweise bei Vorliegen von hohem Blutdruck (ohne Präeklampsie) oder hohem Blutzucker während der Schwangerschaft fast doppelt so hoch. „Diese Schwangerschaftskomplikationen weisen einige gemeinsame Merkmale auf, darunter Plazentaanomalien und Entzündungen, die möglicherweise die Struktur oder Funktion kleiner Blutgefäße beeinträchtigen können. Diese Veränderungen der kleinen Blutgefäße schreiten nach der Schwangerschaft manchmal weiter fort und könnten ein Faktor für das höhere Schlaganfallrisiko der Frauen sein“, erklärt Prof. Casey Crump von der University of Texas, USA.

Auch eine weitere Studie hat sich mit dem Thema Schwangerschaft beschäftigt. Forscher aus den Niederlanden untersuchten, welche Auswirkungen eine Schwangerschaft auf Patientinnen mit einer leichten chronischen Nierenkrankheit (CKD) hat. Das Ergebnis: Langfristig wird die Nierenfunktion nicht beeinträchtigt. Erst bei fortgeschrittener CKD trat eine Verschlechterung der Nierenfunktion ein.

Das könnte Sie auch interessieren: Die Ergebnisse des Forschungsprojekts „frauen leben 4“ zeigen, dass fast die Hälfte der Berliner Mütter ihr erstes Kind bekommt, ohne verheiratet zu sein. Außerdem werden Berlinerinnen immer später Mütter.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und eine schöne Restwoche.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
Schwangerschaft: Häufige Komplikationen können auf erhöhtes Schlaganfallrisiko hindeuten

Schwangerschaft: Häufige Komplikationen können auf erhöhtes Schlaganfallrisiko hindeuten

Frauen, die während der Schwangerschaft Komplikationen erleiden, haben in den folgenden Jahrzehnten ein höheres Schlaganfallrisiko. Dies geht aus einer aktuellen Studie aus der Fachzeitschrift „European Heart Journal“ hervor.

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Sicher verhüten bei Nikotinkonsum & weiteren VTE-Risiken

Rund 30% der Frauen in Deutschland rauchen oder vapen.[14] Nikotinkonsum erhöht das VTE-Risiko,** abhängig von der Menge der (E)-Zigaretten.[15,16] Vor allem, wenn weitere Risiken hinzukommen, ist Gestagen mono empfehlenswert.[17] Drospirenon 4 mg (Slinda®; FI/PI) überzeugt mit antiandrogenen und antimineralokortikoiden Partialwirkungen[3,4] – und einer besseren Zyklusstabilität vs. Desogestrel 75 µg.[1]

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Chronische Nierenkrankheit: Schwangerschaft beeinträchtigt Nierenfunktion bei leichtem Krankheitsstadium nicht

Laut einer aktuellen Studie aus den Niederlanden beeinträchtigt eine Schwangerschaft bei Patientinnen mit einer leichten chronischen Nierenkrankheit (CKD) die Nierenfunktion langfristig nicht.

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Forschungsprojekt „frauen leben 4“: Was Berlinerinnen bei ihrer Familienplanung wichtig ist

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Auf der Berliner Fachtagung „Fachtagung zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit und Familienplanung im Lebenslauf“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) wurden neue Erkenntnisse zu reproduktiver Gesundheit vorgestellt.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Zusammenhang zwischen dem atherogenen Index des Plasmas und Depression bei Frauen vor und nach der Menopause: Eine Querschnittsstudie.
PLOS One 02.07.2025.

Endometriose und ovulatorische Menstruation: Jenseits des Sampson-Prinzips.
JCI 01.07.2025.

Laparoskopische Reparatur der Kaiserschnittnarbennische: Eine prospektive Kohortenstudie.
PLOS One 02.07.2025.

Diabetes in der Schwangerschaft und Entwicklungsergebnisse im Schulalter für Nachkommen: Eine landesweite retrospektive Kohortenstudie.
Diabetes Care 21.07.2025.

 
 

HIV: Langzeitdaten aus Hamburg bestätigen Wirksamkeit der Depotspritze

In der bislang weltweit längsten Real-World-Analyse zur injizierbaren HIV-Therapie mit Cabotegravir und Rilpivirin (LA-CAB/RPV) wurde nun die Wirksamkeit der Depotspritze bestätigt.

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Gentherapie zur Behandlung der Überaktiven Blase und Dranginkontinenz bei Frauen

Gentherapie zur Behandlung der Überaktiven Blase und Dranginkontinenz bei Frauen

In einer Phase-IIa-Studie mit Frauen, die an Überaktiver Blase (OAB) litten, war die Behandlung mit einer neuartigen Gentherapie im Vergleich zu Placebo mit Verbesserungen hinsichtlich der Wirksamkeit und der von den Patientinnen berichteten Ergebnisse verbunden sowie sicher und gut verträglich.

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PANORAMA:

Auch vor Jahrhunderten steuerten Hormone Fortpflanzung und Stillen. Nach der langen Zeit ist es aber schwierig, den Hormonmix posthum in den menschlichen Knochen festzustellen. Dazu forscht nun ein Team der Universität Bonn.
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Die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf wird auch wegen ihrer Haltung zu Schwangerschaftsabbrüchen kritisiert. Sie kontert mit dem Hinweis auf den Koalitionsvertrag. Der sorgt nun für Differenzen.
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Die Hürden für einen Schwangerschaftsabbruch in Polen sind hoch – so hoch, dass manche Mediziner scheinbar Angst haben zu handeln. Nun betont ein Urteil das Recht der Frauen auf lebensrettende Hilfe.
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TERMINE:

Crashkurs Sonographie bei Endometriose
6. September 2025
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Senologie 2025 – Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Senologie
11. - 13. September 2025
Salzburg, Österreich

AWOgyn Webinar: Rekonstruktion und Formveränderung der Vulva
16. September 2025
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15th Congress of the Europen College for the Study of Vulval Disease
18. - 20. September 2025
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