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Liebe Leserinnen und Leser,
werden Kinder in den ersten vier bis sechs Lebensmonaten ausschließlich gestillt, haben sie ein geringeres Risiko für bronchiales Asthma und allergische Rhinitis im frühen Kindesalter – diese Assoziation ist bekannt. Aber wie hängen Stillmuster und Nahrungsmittelallergien zusammen? Dieser Frage ging eine japanische Kohortenstudie nach. Diese konnte die „günstigen Assoziationen“ des Stillens in den ersten sechs Monaten mit bronchialem Asthma und allergischer Rhinitis bestätigen. Für Nahrungsmittelallergien zeigte sich jedoch ein anderes Bild: Ausschließliches Stillen in den ersten sechs Monaten war mit einer erhöhten Prävalenz von Nahrungsmittelallergien assoziiert – insbesondere bei männlichen Säuglingen.
Die Studienautoren liefern auch eine mögliche Erklärung für dieses Ergebnis, mehr dazu erfahren Sie im Newsletter. Darin greifen wir auch zwei weitere Studien zum Thema Allergie und Asthma auf: So hat ein Bonner Team einen neuen Wirkmechanismus eines synthetischen Peptids entdeckt, um überschießende Entzündungsreaktionen, etwa bei Asthma, abzuschwächen. Auch interessant sind die Ergebnisse eines japanischen Teams, das einen neuen Allergietest entwickelt hat, der funktionell aktives IgE detektieren kann.
Und zuletzt noch eine aktuelle Information zur Hörsturz-Therapie mit Glucocorticoiden: Die Universitätsmedizin Halle startet demnächst eine groß angelegte, placebokontrollierte Wirksamkeitsstudie.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen
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