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Liebe Leserinnen und Leser,
bislang gibt es gegen Obstruktive Schlafapnoe (OSA) keine pharmakologische Therapie, die bei der Ursache nächtlicher Atemaussetzer ansetzt. Mit dem oralen Wirkstoff AD109 könnte sich das ändern – die Kombination aus Aroxybutynin und Atomoxetin zielt auf die neuromuskuläre Dysfunktion als Ursache des Atemwegskollaps ab. Die Ergebnisse einer Phase-III-Studie sind vielversprechend: OSA-Patienten hatten unter AD1019 im Vergleich zu Placebo weniger nächtliche Atemaussetzer und bessere Blutsauerstoffwerte. Damit kommt AD109 als Alternative zur CPAP-Beatmung in Frage. Das würde eine Lücke in der Versorgung jener OSA-Patienten schließen, die mit der CPAP nicht zurechtkommen. Für den US-Markt hat der Hersteller von AD109 eine Zulassung beantragt, eine Entscheidung der zuständigen Food and Drug Administration steht aber noch aus.
Vielversprechend sind auch die klinischen Studienergebnisse zu IMA401 bei Patienten mit fortgeschrittenen soliden Tumoren. Der bispezifische T-Zell-Engager verknüpft T-Zellen mit Krebszellen und aktiviert so das Immunsystem gegen den Tumor. Der Wirkstoff erwies sich als gut verträglich. Insbesondere Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren sprachen auf die Therapie an, bei vier von 14 Patienten konnte eine relevante Tumorschrumpfung beobachtet werden.
Mehr Details zu diesen beiden Studien lesen Sie in unserem Newsletter. Außerdem: ein Update zur Allergieforschung sowie zu einer Studie, die zeigt, dass auch nach einer erfolgreichen Behandlung gegen benignen paroxysmalen Lagerungsschwindel Probleme weiter bestehen können.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen
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