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Liebe Leserinnen und Leser,
auch wenn die Temperaturen in der vergangenen Woche nicht sommerlich waren – der diesjährige Mai war der zweitwärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Was steigende Temperaturen und extreme Hitze für Krebspatienten und deren Versorgung bedeuten, hat eine aktuelle US-amerikanische Studie im Fokus. Dabei stellte sich heraus, dass starke Hitze den Alltag von Krebspatienten stark beeinflusst und einschränkt – so verschoben beispielsweise einige Patienten Arzttermine oder ließen sie ausfallen, um sich nicht der Hitze auszusetzen.
Für Krebspatienten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen können die Therapiekosten schnell zum Problem werden, oft gibt es keinen Zugang zu teuren Standardtherapien. Für Patienten mit fortgeschrittenem Kopf-Hals-Plattenepithelzellkarzinom könnte die Kombination aus einer dreifachen oralen metronomischen mit einer ultra-niedrig dosierten Immuntherapie eine kostengünstigere Alternative sein. Das zeigen Ergebnisse einer klinischen Phase-III-Studie aus Indien. Mehr zu diesen beiden Studien lesen Sie in unserem Newsletter.
Außerdem: In der vergangenen Woche gab es breite Proteste gegen das geplante Sparpaket zur Stabilisierung der Kassenbeiträge. Auch der Deutsche Berufsverband der HNO-Ärzte kritisiert die Sparpläne, der Protesttag sei „ein wichtiges Zeichen an die Politik“. Parallel zu anderen Ärzteverbänden hat auch der HNO-Berufsverband eine Protestkampagne initiiert.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in die Woche wünscht Ihnen
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