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Liebe Leserinnen und Leser,
gut verträglich, Nutzen unklar – so lässt sich das Fazit einer aktuellen Studie zu Wirksamkeit und Verträglichkeit einer therapeutischen Impfung bei Kopf-Hals-Plattenepithelzellkarzinomen sehr kurz zusammenfassen, die untersucht hatte, ob die Impfung Rezidive verhindern kann oder nicht. Der getestete Impfstoff enthält vier HPV-16-E6 Peptide und ein aus Candida gewonnenes Adjuvans und soll die Immunantwort gegen HPV 16 stimulieren. Die Studie verglich den Impfstoff gegen Placebo. Während in der Placebo-Gruppe im Laufe der zweijährigen Nachverfolgung vier von fünf Patienten rezidivfrei blieben, waren es in der Impfstoffgruppe fünf von elf. Ganz so eindeutig ist das Ergebnis für die Autoren allerdings nicht, in erster Linie, weil nur 17 Patienten in die Studie eingeschlossen wurden. Die Autoren hatten die Studie vorzeitig beendet.
Mehr über die Gründe für den Studienabbruch und weitere Details zur Studie – etwa zur Analyse der Immunreaktionen – erfahren Sie in unserem Newsletter. Außerdem: Die Mundschleimhaut ist mehr als eine mechanische Barriere gegen Pathogene. Forschende der Medizinischen Universität Wien haben die Immunantwort der Mundschleimhaut auf Viren untersucht und konnten virenspezifische – SARS-CoV-2 und Eppstein-Barr-Virus – Gedächtnis-T-Zellen nachweisen. Anscheinend liefern diese T-Zellen auch wichtige Signale an benachbarte Zellen.
Eine interessante Lektüre und einen guten Start in eine – hoffentlich kühlere – Woche wünscht Ihnen,
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