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Liebe Leserinnen und Leser des Kompakt Kardiologie,
im heutigen Newsletter informieren wir Sie über Themen aus der Kardiologie, die sich etwas abseits des klinischen Alltags bewegen – oder wie oft hatten Sie bereits einen Astronauten auf der Behandlungsliege? Aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen würde dieser wohl auch nicht vorstellig – eine Langzeitmission im All scheint in dieser Hinsicht sicher, wie die Beobachtung von 13 NASA-Astronauten über einen Zeitraum von fünf Jahren unter Beweis stellt.
Alles andere als sicher ist hingegen die Anwendung von Elektroschockern bei Patienten mit einem kardial implantierten elektronischen Gerät. Zumindest lässt eine Studie des Universitätsklinikums Münster das vermuten, die verschiedene Schockgeräte an einem isolierten Stück Schweinebrust getestet hat, in das verschiedene Herzschrittmacher und Defibrillatoren implantiert waren.
Problematisch für die öffentliche Wahrnehmung ist einer US-Untersuchung zufolge der sogenannte Hollywood-Herzinfarkt: Ein Schauspieler greift sich dramatisch an die Brust und fällt dann theatralisch zu Boden. Die immerwährende Darstellung von Herzinfarkten auf diese Art könne dazu beitragen, weniger offensichtliche Symptome zu ignorieren und wertvolle Zeit bis zum Gang zum Arzt verstreichen zu lassen, warnen die Autoren.
Eine informative, aber auch erheiternde Lektüre wünscht Ihnen
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