|
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
die Spinale Muskelatrophie (SMA) wurde lange Zeit ausschließlich als Erkrankung der Motoneurone verstanden. Nun zeigen die Ergebnisse von Forschenden aus Leipzig, dass auch das Kleinhirn zur Krankheitsentstehung beiträgt. Damit liefern die aktuellen Befunde eine mögliche Erklärung für die anhaltenden motorischen Einschränkungen und die neu auftretenden sozialen sowie kognitiven Probleme von Patienten – trotz moderner Therapien.
Mit hochauflösender Bildgebung und Patch-Clamp-Messungen an Kleinhirnschnitten von Mäusen konnten die Wissenschaftler zeigen, dass insbesondere Purkinje-Zellen bei der SMA geschädigt werden. Durch die gezielte Wiederherstellung eines fehlenden Proteins in diesen Zellen konnten die Forschenden sowohl die motorischen als auch sozialen Defizite teilweise verbessern.
Die Details der vorgestellten Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.
Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen
|