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jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 150 Kinder an einem Neuroblastom, dem häufigsten soliden Tumor im Kindesalter. Je nach genetischer Veränderung der Ursprungszellen sind die Krankheitsverläufe und die Heilungschancen sehr unterschiedlich – langfristig kann aber nur etwa jedes zweite Kind geheilt werden. Daher suchen Forschende mit Hochdruck nach neuen Therapieansätzen.
Einen solchen haben nun, gemeinsam mit internationalen Partnern, Forschende aus Zürich entwickelt: In präklinischen Studien kombinierten sie den Ornithindecarboxylase-Inhibitor Difluoromethylornithin (DFMO) mit einer speziellen, arginin- und prolinfreien Diät. Das Fehlen der Aminosäuren verstärkt die Wirkung des Medikamentes, da es die Bildung von Polyamin-Vorstufen zusätzlich hemmt. In der Folge verloren die Neuroblastomzellen ihre Fähigkeit zur unkontrollierten Teilung und begannen, sich in reifere Nervenzellen umzuwandeln. Nach diesem Erfolg bereiten die Forschenden nun erste klinische Studien vor, in denen sie die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen überprüfen wollen.
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