Ausgabe 43/2025

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Freitag, 24. Oktober 2025

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 150 Kinder an einem Neuroblastom, dem häufigsten soliden Tumor im Kindesalter. Je nach genetischer Veränderung der Ursprungszellen sind die Krankheitsverläufe und die Heilungschancen sehr unterschiedlich – langfristig kann aber nur etwa jedes zweite Kind geheilt werden. Daher suchen Forschende mit Hochdruck nach neuen Therapieansätzen.

Einen solchen haben nun, gemeinsam mit internationalen Partnern, Forschende aus Zürich entwickelt: In präklinischen Studien kombinierten sie den Ornithindecarboxylase-Inhibitor Difluoromethylornithin (DFMO) mit einer speziellen, arginin- und prolinfreien Diät. Das Fehlen der Aminosäuren verstärkt die Wirkung des Medikamentes, da es die Bildung von Polyamin-Vorstufen zusätzlich hemmt. In der Folge verloren die Neuroblastomzellen ihre Fähigkeit zur unkontrollierten Teilung und begannen, sich in reifere Nervenzellen umzuwandeln. Nach diesem Erfolg bereiten die Forschenden nun erste klinische Studien vor, in denen sie die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf Menschen überprüfen wollen.

Die Details zur Studie sowie weitere interessante Meldungen können Sie im Newsletter nachlesen.

Eine aufschlussreiche Lektüre und ein erholsames Wochenende wünscht Ihnen




   Ihre
   Eva Junker

 

 
 
Neuroblastom: Gezielte Diät verstärkt die Wirkung einer neuen Krebstherapie

Neuroblastom: Gezielte Diät verstärkt die Wirkung einer neuen Krebstherapie

Ein Forschungsteam der Universität Zürich und des Universitäts-Kinderspitals Zürich (Schweiz) hat einen neuen therapeutischen Ansatz für Neuroblastome entwickelt: Die Kombination eines Medikaments mit einer speziellen Diät bremst das Tumorwachstum und regt die Krebszellen zur Reifung in Nervenzellen an.

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Pertussis-Welle: Säuglinge vor Hospitalisierung schützen

Das RKI ruft aufgrund von 22.379 Pertussis-Zahlen im Jahr 2024 (SurvStat@RKI, Stand 28.11.2024) zum zeitgerechten Impfen auf (Epi. Bull. 48/2024). Bei Säuglingen schützt die hexavalente Impfung in Monat 2, 4 und 11. Die zwei aP-Komponenten, die Bestandteil von Hexyon® sind, bieten eine Impfeffektivität gegen Pertussis von > 95 %*. Hexyon®, ab jetzt in der umweltfreundlichen Papier-Kompaktbox!

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Neugeborene zeigen höhere Tau-Spiegel als Alzheimer-Patienten

Neugeborene zeigen höhere Plasmaspiegel von phosphoryliertem Tau217 (p-Tau217) als Patienten mit Alzheimer-Demenz. Das geht aus einer Studie in „Brain Communications“ hervor. Die Autoren schließen daraus auf eine entscheidende Rolle der Tau-Phosphorylierung in der frühen Gehirnentwicklung.

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Erdnussallergie: Weniger Diagnosen nach Leitlinienempfehlung in den USA

Erdnussallergie: Weniger Diagnosen nach Leitlinienempfehlung in den USA

Eine neue Untersuchung von Forschenden des Children’s Hospital of Philadelphia (CHOP) weist darauf hin, dass die Diagnoseraten von Erdnuss- und anderen IgE-vermittelten Nahrungsmittelallergien seit der Einführung entsprechender Leitlinien deutlich gesunken sind.

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Unsere Auswahl: Aktuelles aus internationalen Journals

Langfristige Sicherheit und Wirksamkeit der Gentherapie bei Adenosindeaminase-Mangel.
N Engl J Med 2025 Oct 16;393(15):1486–1497.

Veränderungen der anthropometrischen Messwerte bei Kindern und Jugendlichen mit Zöliakie über einen Zeitraum von zwei Jahren.
Eur J Pediatr 2025;184(11):712.

Massenspektrometrie in Kombination mit maschinellem Lernen identifiziert neue Proteinsignaturen, beispielsweise bei PIMS.
Sci Rep 2025;15(1):36843.

Intestinales Fettsäure-bindendes Protein (I-FABP) als sensitiver und spezifischer Biomarker für nekrotisierende Enterokolitis bei Frühgeborenen.
J Ped Surg, 21.10.2025

 
 

Varianten des Gens UNC13A verursachen bislang unbekannte Entwicklungsstörung

Varianten des UNC13A-Gens können eine bisher unbekannte neurologische Entwicklungsstörung auslösen. Dies berichten Forschende vom Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften gemeinsam mit Wissenschaftlern aus der Schweiz und Großbritannien in der Zeitschrift „Nature Genetics“.

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Cochrane Review: Hautkontakt nach der Geburt wirkt positiv

Cochrane Review: Hautkontakt nach der Geburt wirkt positiv

Wird ein gesundes Neugeborenes innerhalb der ersten Stunde nach der Geburt auf die unbedeckte Brust seiner Mutter gelegt, verschafft ihm dies wahrscheinlich einen besseren Start ins Leben: So lässt sich das Ergebnis eines jetzt aktualisierten Cochrane Reviews zusammenfassen.

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KURZMELDUNGEN:

Die Impfung gegen Kinderlähmung gilt als eine der größten Errungenschaften der Prävention. Allen erzielten Erfolgen zum Trotz bleibt sie dennoch unverzichtbar, wie Experten betonen.
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Forschende der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg entwickeln eine neue Absaugtechnik für die Beatmung von Frühgeborenen. Eine intelligente Steuerung des Unterdrucks soll die empfindlichen Lungen besser schützen.
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Forschende aus Mannheim untersuchen die Rolle schlafbezogener Biomarker bei der Entstehung der Myalgischen Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom (ME/CFS).
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TERMINE:

Gießener Kinderanästhesiesymposium 2025
1. November 2025
Gießen

Werkstatt Pädiatrie Frankfurt/Main
8. November 2025
Frankfurt a. M.

Jahrestagung 2025 des Berufsverbandes für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Deutschland
13. – 15. November 2025
Osnabrück

Kindersportmedizin
14. – 15. November 2025
Forchheim

 
 

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