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Liebe Leserinnen und Leser,
US-Forscher haben Patienten mit einer Nierenkrankheit im Endstadium vor der Operation einer arteriovenösen Fistel (AVF) körpereigene, aus Fettgewebe gewonnene mesenchymale Stammzellen in die Vene transplantiert. Bei den meisten dieser Patienten heilten die AVFs schneller und waren haltbarer. Die Wissenschaftler identifizierten sogar spezifische entzündungshemmende Genfaktoren bei Patienten, die gut auf diese Stammzellen reagierten. Diese Ergebnisse könnten Patienten helfen, die Dialyse länger zu ertragen und so die Zeit bis zur Notwendigkeit einer Nierentransplantation zu verlängern.
Bei einer aktuellen Untersuchung aus den USA steht die Nierentransplantation an sich im Fokus. In einer Studie im „Journal of Clinical Investigation“ beobachteten die Autoren, dass sich bei einer Abstoßung die Lymphgefäße im Transplantat verformen und ihre Struktur verändern. Das stellt die gängige Ansicht in Frage, Lymphgefäße seien bei Transplantatabstoßungen einfach nur gut oder schlecht. Vielmehr zeigen die Ergebnisse, dass sich die Lymphgefäße im Transplantat auf eine Weise verändern, die über die Modifikation ihrer Struktur und die Förderung von Immunreaktionen die Abstoßung begünstigen könnte.
Lesen Sie außerdem: Forscher um Luca Afferi von der Universitat Autonoma de Barcelona (Spanien) haben sich mit der Behandlung von Patienten mit langen Harnleiterstrikturen beschäftigt. Sie verglichen die funktionellen und chirurgischen Ergebnisse des roboterassistierten ilealen Ureterersatzes (RAIUR) und der roboterassistierten Nierenautotransplantation (RAKAT). Im Gesamtergebnis waren beide Techniken gleichwertig.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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