Ausgabe 40/2025

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Freitag, 03. Oktober 2025

Liebe Leserinnen und Leser,

US-Forscher haben Patienten mit einer Nierenkrankheit im Endstadium vor der Operation einer arteriovenösen Fistel (AVF) körpereigene, aus Fettgewebe gewonnene mesenchymale Stammzellen in die Vene transplantiert. Bei den meisten dieser Patienten heilten die AVFs schneller und waren haltbarer. Die Wissenschaftler identifizierten sogar spezifische entzündungshemmende Genfaktoren bei Patienten, die gut auf diese Stammzellen reagierten. Diese Ergebnisse könnten Patienten helfen, die Dialyse länger zu ertragen und so die Zeit bis zur Notwendigkeit einer Nierentransplantation zu verlängern.

Bei einer aktuellen Untersuchung aus den USA steht die Nierentransplantation an sich im Fokus. In einer Studie im „Journal of Clinical Investigation“ beobachteten die Autoren, dass sich bei einer Abstoßung die Lymphgefäße im Transplantat verformen und ihre Struktur verändern. Das stellt die gängige Ansicht in Frage, Lymphgefäße seien bei Transplantatabstoßungen einfach nur gut oder schlecht. Vielmehr zeigen die Ergebnisse, dass sich die Lymphgefäße im Transplantat auf eine Weise verändern, die über die Modifikation ihrer Struktur und die Förderung von Immunreaktionen die Abstoßung begünstigen könnte.

Lesen Sie außerdem: Forscher um Luca Afferi von der Universitat Autonoma de Barcelona (Spanien) haben sich mit der Behandlung von Patienten mit langen Harnleiterstrikturen beschäftigt. Sie verglichen die funktionellen und chirurgischen Ergebnisse des roboterassistierten ilealen Ureterersatzes (RAIUR) und der roboterassistierten Nierenautotransplantation (RAKAT). Im Gesamtergebnis waren beide Techniken gleichwertig.

Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.




   Ihr
   Raphael Irmer

 

 
 
 
Nierenkrankheiten im Endstadium: Stammzellen könnten die Behandlung verbessern

Nierenkrankheiten im Endstadium: Stammzellen könnten die Behandlung verbessern

Forscher der Mayo Clinic (USA) fanden heraus, dass die Transplantation patienteneigener Stammzellen aus Fettzellen in die Vene häufig Entzündungen und Venenverengungen vorbeugt.

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Nierentransplantation: Abstoßung geht mit Veränderungen der Lymphgefäße einher

US-Wissenschaftler haben herausgefunden, wie sich Lymphgefäße bei chronischer Transplantatabstoßung dramatisch verändern, ihre Struktur desorganisieren und sich in ungewöhnliche Bereiche der Niere ausbreiten.

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Lange Harnleiterstrikturen: Ileum-Harnleiterersatz und Nieren-Autotransplantation sind gleichwertig

Lange Harnleiterstrikturen: Ileum-Harnleiterersatz und Nieren-Autotransplantation sind gleichwertig

Bei Patienten mit langen Harnleiterstrikturen sind der roboterassistierte ileale Ureterersatz (RAIUR) und die roboterassistierte Nierenautotransplantation (RAKAT) weitgehend gleichwertig. Das ergibt der nach Angaben der Autoren erstmalige Vergleich der funktionellen und chirurgischen Ergebnisse der beiden Techniken.

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Organspende in Zahlen: Die Bundesländer im Überblick

Die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) hat aktuelle Zahlen zur Organspende-Situation in den einzelnen Bundesländern veröffentlicht.

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Keine Auszeit für Krebszellen

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Eine von Max-Planck-Chemikern entwickelte neuartige Substanz stört die Stressbewältigung von Krebszellen.

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Genetische Beratung, Diagnostik und Therapien von hereditären Nierenerkrankungen
10. Dezember 2025 - 11. Dezember 2025
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