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Liebe Leserinnen und Leser,
neue Daten aus einer Phase-II-Studie zeigen: Zellen des medullären Nierenzellkarzinoms nutzen den Mechanismus myeloide Mimikry, um sich der Immunabwehr zu entziehen – und treiben nach Checkpoint-Inhibition sogar die Tumorprogression voran. Die Identifikation des p300-Signalwegs als zentralem Treiber eröffnet einen potenziell neuen therapeutischen Ansatz: die Kombination von Immuntherapie und epigenetischer Modulation.
Eine große US-Studie liefert Entwarnung: Die GLP-1-Rezeptoragonisten Liraglutid, Semaglutid und Dulaglutid zeigten bei mehr als 21.000 Patienten mit Typ-2-Diabetes in der Therapie vergleichbare Sicherheitsprofile hinsichtlich kardiorenaler Endpunkte. Trotz der beruhigenden Daten mahnt das Forschungsteam jedoch an, dass direkte Vergleichsstudien notwendig bleiben, um potenzielle Unterschiede zwischen den GLP-1-Rezeptoragonisten eindeutig zu klären.
Das könnte Sie auch interessieren: Die therapeutische Nutzung extrazellulärer Vesikel mesenchymaler Stromazellen bei akuten und chronischen Nierenschäden bleibt ein vielversprechendes, aber technisch anspruchsvolles Feld. Eine Übersichtsarbeit von Forschern des Germans Trias i Pujol Research Institute (Spanien) zeigt nun, dass trotz klarer protektiver Effekte auf Tubulusepithelzellen nur wenige Vesikel das Zielgewebe erreichen. Innovative Targeting-Ansätze könnten entscheidende Lücken schließen, so die Autoren.
Ich wünsche Ihnen eine informative Lektüre und ein schönes Wochenende.
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